Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.
Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.
| Themen | Philosophie und Religion Philosophie |
|---|---|
| ISBN | 9783211832455 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 05.04.2000 |
| Größe | 22.9 x 15.2 cm |
| Verlag | Springer Wien |
| Übersetzung | E.M. Bauer |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Springer Nature Customer Service Center GmbH Europaplatz 3 | DE-69115 Heidelberg ProductSafety@springernature.com |
Woran erkennt man "gute Wissenschaft"? Was ist Ziel und Zweck wissenschaftlicher Tätigkeit? Gerald Holton analysiert anhand konkreter historischer Fälle die lange konfliktreiche Beziehung zwischen wissenschaftlicher Weltsicht und ihren anti-wissenschaftlichen Kritikern. "Gerald Holtons Buch ist eine außergewöhnlich durchdachte, herausfordernde und kenntnisreiche Studie für jeden, der sich mit der Zukunft der Wissenschaften befaßt." (John Ziman in Nature)
| Themen | Philosophie und Religion Philosophie |
|---|---|
| ISBN | 9783211832455 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 05.04.2000 |
| Größe | 22.9 x 15.2 cm |
| Verlag | Springer Wien |
| Übersetzung | E.M. Bauer |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Springer Nature Customer Service Center GmbH Europaplatz 3 | DE-69115 Heidelberg ProductSafety@springernature.com |
Klaus Taschwer in FALTER 21/2000 vom 24.05.2000 (S. 70)
In den letzten Jahren war das Nachdenken über die Wissenschaften von den so genannten "Science Wars" überschattet - einem eher entbehrlichen Streit zwischen einigen Natur- und Kulturwissenschaftlern, u.a. über die Geltung ihrer jeweiligen Erkenntnisse. Bereits zuvor, im Jahr 1993, veröffentlichte Gerald Holton einen Band mit Aufsätzen, die diese Polemiken mitprägten. Der Harvard-Wissenschaftshistoriker schrieb über den Einfluss Ernst Machs in den USA oder die Rhetorik Einsteins und ging im titelgebenden Aufsatz "Wissenschaft und Anti-Wissenschaft" auch kritisch auf die "Delegitimatoren" der Naturwissenschaft ein: auf die feministische Wissenschaftstheorie ebenso wie New-Age-Denker und postmoderne Wissenschaftsbeobachter. Damals war das zumindest zeitgeistig; heute mutet es etwas überholt an.Aktueller ist da schon der US-amerikanische Mathematiker John L. Casti, der sein Buch gleich mit der Sokal-Affäre, der bekanntesten Schlacht der Sciene Wars beginnt. Ansonsten geht "Paradigms Regained" auf jenen Bestseller zurück, den der TU-Gastprofessor vor zehn Jahren unter dem Titel "Paradigms Lost" veröffentliche. In beiden Werken wird versucht, Schlüsselfragen der zeitgenössischen Wissenschaften (werden Computer denken können? Gibt es intelligente extraterrestrische Wesen? Wie sehr ist unser Verhalten durch die Gene bestimmt?) in Form von "Gerichtsverhandlungen" zu klären. Das neue Werk informiert darüber, was im vergangenen Jahrzehnt an neuen "Beweismaterialien" dazukam - und was Casti (mehr über den Wahlwiener im nächsten heureka) zu seinem eigenen Paradigmenwechsel in Sachen Paradigmen bewegte.
Wie gefällt Ihnen unser Shop?