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| ISBN | 9783218012287 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 17.08.2020 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Kremayr & Scheriau |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Verlag Kremayr & Scheriau GmbH & CO.KG Rotenturmstrasse 27/5 | AT-1010 Wien d.sima@kremayr-scheriau.at |
Anna ist mitten in der Pubertät und hat Probleme, wie viele sie haben: Liebeskummer, Stress mit Mutter und Stiefvater, unsicher im eigenen Körper. Zuerst hungert sie, dann beginnt sie zu essen. Sie isst, wenn sie traurig ist, isst, wenn sie allein ist, isst, obwohl sie abnehmen will. Dann beginnt sie, sich zu übergeben und ist schon bald mittendrin und gefangen in einer schweren Essstörung. Während nach außen hin alles in Ordnung scheint, kämpft Anna innerlich jeden Tag gegen die Obsession mit dem Essen und dem eigenen Körper, gegen die zerstörerische Sucht an.Rasant und rhythmisch, ehrlich und eindringlich schildert Barbara Rieger den Verlauf einer Bulimie, erzählt vom Anfang, vom Tiefpunkt und davon, wie vielleicht ein Ausbruch gelingen kann.„Die Schokolade verklebt Anna den Mund, wird immer mehr, erst süß, dann bitter, dann säuerlich, dann ist sie weg bis auf den schalen Nachgeschmack. Nie wieder ein Stück, denkt Anna, ein Stück noch, denkt sie, nur noch ein Stück"
| ISBN | 9783218012287 |
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| Erscheinungsdatum | 17.08.2020 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Kremayr & Scheriau |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Verlag Kremayr & Scheriau GmbH & CO.KG Rotenturmstrasse 27/5 | AT-1010 Wien d.sima@kremayr-scheriau.at |

Sebastian Fasthuber in FALTER 39/2020 vom 23.09.2020 (S. 36)
In Barbara Riegers zweitem Roman „Friss oder stirb“ taucht man tief in die Gedankenwelt der zu Beginn 14-jährigen Anna ein. Zunächst ein ganz normales Mädchen mit alterstypischen Problemen, entwickelt sie eine Essstörung, die ihr Leben über lange Zeit kontrollieren wird. Es ist eine Leistung der Autorin, das Leiden beinahe harmlos starten zu lassen und die Dosis in der Folge zu steigern. So kippt man als Leser gleichsam mit der Romanfigur sukzessive in die Krankheit und Sucht – und kann das Buch auch nicht mehr weglegen, wenn es in der zweiten Hälfte richtig unangenehm wird.
Rieger gelingt eine musikalische und eindringliche Prosa von beträchtlicher Sogwirkung. Auch der formale Aufbau, jedem Jahr von Annas Erkrankung ein Kapitel zu widmen und einen passenden Song zur Seite zu stellen, ist geglückt. „Friss oder stirb“ ist eben kein Erfahrungsbericht, sondern Literatur.

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