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| Themen | Kunst Architektur Wohngebäude und Wohnungen |
|---|---|
| ISBN | 9783222151781 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 24.09.2026 |
| Größe | 24.5 x 19 cm |
| Verlag | Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG |
| Fotos von | Harald Eisenberger |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
Schon bei Baubeginn vor 50 Jahren galt der Wohnpark Alt-Erlaa als eines der zukunftsweisenden Stadtentwicklungsprojekte Europas: Startschuss für eine Erfolgsgeschichte im gemeinnützigen Wohnbau. Im Schnitt 97 Prozent Wohnzufriedenheit werden bis heute regelmäßig in den vom Architekten Harry Glück konzipierten Hochhäusern erhoben. Ein Ergebnis, das weltweit für Aufsehen sorgt, immerhin leben hier an die 9.000 Menschen. Was ist nun das Geheimnis hinter dieser hohen Lebensqualität und dieser funktionierenden Gemeinschaft? Uschi Korda hat sich auf Spurensuche begeben und dabei ebenso »Ureinwohner« getroffen, mit frisch Zugezogenen, hier Geborenen und Rückkehrern gesprochen, sich von Hausbetreuern in die Technik im Verborgenen und die Zukunftspläne einweihen lassen.
| Themen | Kunst Architektur Wohngebäude und Wohnungen |
|---|---|
| ISBN | 9783222151781 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 24.09.2026 |
| Größe | 24.5 x 19 cm |
| Verlag | Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG |
| Fotos von | Harald Eisenberger |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
Anna Goldenberg in FALTER 37/2026 vom 09.09.2026 (S. 35)
Anton arbeitete als Modezeichner, bevor er Hausmeister wurde. Monika zog mit 16 Jahren zu ihrer demenzkranken Großmutter, um sie zu pflegen. Manfred setzte sich fürs Radfahren im Wohnpark ein, Maria gründete die Nachbarschafts-Facebook-Gruppe.
An die 9000 Bewohnerinnen und Bewohner zählt der Wohnpark Alt-Erlaa im 23. Bezirk. Einige ihrer Lebensgeschichten hat die Journalistin Uschi Korda in einem Porträtband aufgeschrieben, der anlässlich eines runden Geburtstages erscheint: Im Herbst 1976 zogen die ersten Menschen in den gerade fertiggestellten Block A. Der gemeinnützige Bauträger Gesiba finanzierte das Buch beim Molden Verlag mit.
Naturgemäß ist der Blick auf die Anlage mit ihren 3182 Wohnungen ein positiver. Die Bewohner schwärmen von kurzen Wegen, guter Nachbarschaft und großzügigem Grünraum. Alt-Erlaas aktuelle Herausforderungen werden nicht verschwiegen: die Überalterung etwa, oder die jahrelangen Wartelisten für Interessenten. Viele Wohnungen werden -legalerweise - innerhalb der Familien weitergegeben.
Einige Anrainer berichten, die Hochhausblöcke anfangs skeptisch betrachtet zu haben. So erging es auch dem Architekten Harry Glück.
Übereinandergestapelte Einfamilienhäuser, Pools am Dach, Clubräume im Keller, das konnte sich zum Baubeginn 1973 niemand so recht vorstellen.
Längst sind die Wohntürme ein Wiener Wahrzeichen, für Außenstehende jedoch schwer ergründbar. Korda verknüpft die Biografien mit den Wohnräumen, ergänzt mit sympathischen Fotos von Harald Eisenberger. Sechs Mitarbeiter der Hausbetreuung liefern im Buch Einblicke hinter die Kulissen.
Etwa die anstehende thermische Sanierung, bei der 24.000 Fenster getauscht werden. Für Aufregung unter den Bewohnern sorgte, dass sich die Rahmenfarbe innen von braun auf weiß ändern wird.
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