Fremdheit und Raum in Erzähltexten des Poetischen Realismus

334 Seiten, Taschenbuch
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Reihe POETICA / Schriften zur Literaturwissenschaft
ISBN 9783339147301
Erscheinungsdatum 01.12.2025
Genre Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Verlag Kovac, Dr. Verlag
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Kurzbeschreibung des Verlags

Der deutsche Poetische Realismus des 19. Jahrhunderts wird in dieser Arbeit strukturalistisch als ‚System‘ der Grenzen und Ausgrenzungen entworfen. Programmatisch-realistisch problematische Themengebiete unterliegen der Ausgrenzung aus der Darstellung. Dieses theoretische ‚System‘ ist jedoch der literarischen Praxis nicht unbedingt abzulesen.

Hierzu wählt die Arbeit die Figuration eines – im weitesten Sinne – ‚Fremden‘, das sowohl im Kontext der Gesellschaft insgesamt, aber auch innerpsychisch (als ‚Fremdes im Selbst‘) für den Realismus von zentraler poetologischer Bedeutung ist – insofern sich mit der Erzählbarkeit dieser Problemkonstellation auch spezifische Erzählverfahren im 19. Jahrhundert herausbilden.

Auf einen einführenden Theorieteil folgen drei interpretatorische Großkapitel, die jeweils ein Werk im Sinne der Fragestellung erschließen, und zwar Wilhelm Raabes Abu Telfan (1867) sowie Theodor Fontanes LʼAdultera (1880) und Quitt (1890). Raabes Hagenbucher, der aus afrikanischer Versklavung zurück nach Deutschland kommt und dort ein Fremder bleibt, Fontanes Ehebrecherin (Schweizerin in Berlin), die als geschiedene Frau dennoch Teil der Gesellschaft bleibt, und der in der deutschen Heimat schuldig gewordene Auswanderer, der in einer amerikanischen Community unterkommt.

In den ausgewählten Texten Abu Telfan, LʼAdultera und Quitt wird die Darstellung des Fremden/Anderen untersucht. Bei diesen Analysen wird insbesondere auf je verschiedene Ausprägungen und Typen des Fremden/Anderen und deren Verhältnis zur normalen Welt geachtet. Konkret geht es dabei zum einen um das statische oder dynamische, selbst- oder fremdbestimmte Verhältnis der einzelnen Figuren zu Fremdem/Anderen in ihrer Selbst- und Fremdwahrnehmung und zum andern um die Bedeutung der in die Darstellung eingebetteten Räume für die Fremdheitserfahrungen der Figuren. Auf dieser Grundlage lassen sich weiterführende Überlegungen anstellen zur übergreifenden Frage nach der Rolle und Funktion, die dem Fremden im Zusammenhang mit (proto-)normalistischen Denk- und Textmodellen zukommt.

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Reihe POETICA / Schriften zur Literaturwissenschaft
ISBN 9783339147301
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