Digitalisierung und Persönlichkeitsentwicklung. Kann Online-Kommunikation die (zwischen)leibliche Interaktion ersetzen?

20 Seiten, Taschenbuch
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Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Soziologie und Anthropologie Soziologie
ISBN 9783346129031
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 13.03.2020
Größe 210 x 148 mm
Verlag GRIN Verlag
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HerstellerangabenAnzeigen
Waltherstraße 23 | DE-80337 München
info@grin.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,0, Universität Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: Ob es sich bei computervermittelter Kommunikation um leibliche Kommunikation handelt soll in dieser Arbeit herausgestellt werden. Hierzu ist es notwendig, in einem ersten Schritt darauf einzugehen, was sich hinter den Begriffen Personalität und Persönlichkeit verbirgt und wie diese unterschieden werden können. Um herauszustellen, wie genau sich die Persönlichkeit eines Menschen entwickelt, wird der Ansatz einer leiblichen Persönlichkeitsstruktur von Thomas Fuchs näher erläutert. Im Anschluss wird auf den von Fuchs angesprochenen Begriff der (zwischen)leiblichen Kommunikation eingegangen, um zu verdeutlichen was unter dem Aspekt der Leiblichkeit in Bezug auf Kommunikation verstanden werden kann. Auf Grundlage dieses theoretischen Ansatzes wird sich im Hauptteil damit beschäftigt, wie und ob (zwischen)leibliche Kommunikation computervermittelt stattfinden kann und ob somit auch in dieser Art von Kommunikation eine Persönlichkeit ausgebildet werden kann.In der heutigen Zeit nutzen viele Menschen die unzähligen Möglichkeiten, die das Social Web bereitstellt. Nicht nur Erwachsene werden mit diesen Möglichkeiten konfrontiert: Gerade junge Heranwachsende bilden die größte Gruppe der Nutzer dieser Plattformen. Besonders die Selbstdarstellung im Netz ist eine beliebte Art und Weise andere Menschen an dem eigenen Leben teilhaben zu lassen. Jede scheinbar noch so kleine Banalität, wie das Müsli am Morgen oder der Tee am Abend werden mithilfe von social Media der Öffentlichkeit bereitgestellt. Es macht den Anschein, dass die Jagd nach Likes einer anonymen Gruppe das Selbstbild und Selbstbewusstsein einer Person bestimmt.Persönliche Komplimente sind rar geworden, gibt es doch jetzt den "Daumen-hoch-Button" und Herzchen, mit denen im Netz etwas als gut bewertet wird. Auf der Suche nach Selbstbestätigung und Anerkennung im Web, stehen besonders junge Menschen vor der riesigen Aufgabe, dem Druck in einer anonymen Community von scheinbar perfekt aussehenden, talentierten Nutzern standzuhalten. Statt sich mit all den individuellen Eigenschaften eines jeden Menschen zu schätzen und zu achten wird ein Konkurrenzkampf eröffnet.

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Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Soziologie und Anthropologie Soziologie
ISBN 9783346129031
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 13.03.2020
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