Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.
Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.
| Themen | Belletristik Biografischer Roman / Autobiografischer Roman |
|---|---|
| ISBN | 9783365008133 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 24.09.2024 |
| Größe | 20.9 x 12.8 cm |
| Verlag | HarperCollins Hardcover |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH Valentinskamp 24 | DE-20354 Hamburg info@harpercollins.de |
Als Marlen Hobrack sich daranmacht, den Nachlass ihrer Mutter zu bewältigen, winkt ihr kein Einfamilienhäuschen, keine hübsche Altbauwohnung. Sondern ein Berg von Schulden und Dingen, die am Lebensende einer Arbeiterin bleiben: Steppdecken, Vitaminpräparate, Putzmittel, Fotos. Wie in Chiffren hat sich ihre Mutter in sie eingeschrieben.
Analytisch und radikal ehrlich legt Marlen Hobrack die Tiefenschichten ihrer Mutter frei – auch in sich selbst – und stellt gesellschaftliche Fragen, die uns alle betreffen: Was verraten die Dinge, die Menschen horten, über das, was sie im Leben wirklich brauchen? Bewältigen Frauen ihre Traumata durch Konsumsucht? Wie schreibt sich das Trauma unserer Eltern durch ein Erbe in uns fort?
Dieses Buch ist ein doppelter Verrat. Ein Verrat an der Ikone der Mutter und an den Ikonen der Konsumgüter, die uns ein Leben lang begleiten – um uns nach unserem Tod auf gemeinste Weise bloßzustellen.
| Themen | Belletristik Biografischer Roman / Autobiografischer Roman |
|---|---|
| ISBN | 9783365008133 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 24.09.2024 |
| Größe | 20.9 x 12.8 cm |
| Verlag | HarperCollins Hardcover |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH Valentinskamp 24 | DE-20354 Hamburg info@harpercollins.de |

Gerlinde Pölsler in FALTER 15/2025 vom 09.04.2025 (S. 33)
Ein Bild, das im Kopf bleibt: Schränke zugestopft mit Cremes und Putzmitteln, noch originalverpackt. "Meine Mutter hortete", schreibt Marlen Hobrack. "Sie kaufte und kaufte, bis die Masse der gekauften Dinge sie zu ersticken drohte." Sie verschuldete sich sogar und schämte sich für all das: Als sie keine Luft mehr bekam, rief sie keinen Krankenwagen, damit kein Fremder die Wohnung sähe.
Nach ihrem Tod muss die Tochter all die Dinge wegräumen - und ein Buch schreiben ("ein Verrat"), um zum Kern ihrer Mutter vorzudringen, "der in oder unter dem Hort verborgen ist". Was waren ihre Traumata? Was hat Klasse mit Konsum zu tun? "Nachträglich lässt sich das Leben meiner Mutter nicht ordnen", stellt die Autorin fest. "Der Prozess des Ordnens kann nur für diejenige, die ihn ausgeführt hat, kathartisch sein." Wahrhaftig, tief traurig.

Wie gefällt Ihnen unser Shop?