Innovation: Ergebnis kollektiven Lernens?

Eine Analyse der MIP Daten 2023
36 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Aus der Reihe: e-fellows.net stipendiaten-wissen
Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Soziologie und Anthropologie Soziologie Sozialforschung und -statistik
ISBN 9783389201091
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 27.07.2026
Größe 210 x 148 mm
Verlag GRIN Verlag
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HerstellerangabenAnzeigen
Waltherstraße 23 | DE-80337 München
info@grin.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, Note: 1.0, Technische Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Innovation ist zentral für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Volkswirtschaften. Während Schumpeter ursprünglich den heroischen Unternehmer als Motor von Innovationen betrachtete, betonte er später die Routinisierung von Innovationsprozessen in Forschungs- und Entwicklungs-Abteilungen (FuE). Lundvall entwickelte diese Perspektive weiter und konzeptualisierte Innovation als Ergebnis interaktiven Lernens innerhalb nationaler Innovationssysteme. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob sich kooperations- und lernbezogene Unternehmensstrategien in deutschen Unternehmen empirisch identifizieren lassen und ob sich diese hinsichtlich ihres Innovationsoutputs unterscheiden. Auf Basis des Mannheimer Innovationspanels (MIP 2023, n = 1917 innovative Unternehmen) werden mittels hierarchischer Clusteranalysen vier Kooperationscluster und vier Lernkanäle identifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass 69% der innovativen Unternehmen kaum kooperieren. Unter den kooperierenden Unternehmen dominiert ein Multi-Kanal-Lernprofil (56%), das verschiedene Partnertypen kombiniert. Bivariate Analysen belegen, dass Multi-Kanal-Lernprofile und wissenschaftsorientierte Lernkanäle signifikant höhere Anteile an Markt- und Weltneuheiten aufweisen. Intensive Kooperationsstrategien sind strukturell an größere Unternehmen, höhere Akademikeranteile und interne FuE-Kapazitäten gebunden. Die Befunde stützen Lundvalls These des interaktiven Lernens: Nicht Kooperation an sich, sondern Vielfalt und Wissenschaftsnähe der Partnerbeziehungen sind maßgeblich für Innovationserfolg.

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