Kommunale Schriftlichkeit in Westfalen

Studien zu Stadt- und Amtsbüchern 1295 bis 1806
500 Seiten, Hardcover
€ 63,70
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Erscheint am 01.11.2026

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Reihe Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen Neue Folge
Themen Geschichte und Archäologie Geschichte
ISBN 9783402151570
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 01.11.2026
Verlag Aschendorff
LieferzeitErscheint am 01.11.2026
HerstellerangabenAnzeigen
Aschendorff Verlag
Soester Str. | DE-48155 Münster
kundenservice@aschendorff-buchverlag.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Um 1300 begannen die Städte in Westfalen, die Grundlagen ihres Zusammenlebens in Buchform zu fassen. Erste Stadtbücher liegen aus Dortmund (1295), Osnabrück (1297), Soest (1302) und Minden (1318) vor, von diesen zen-tralen Orten breiteten sie sich in fast jede Stadt aus. In den bis 1350 wachsenden Städten reichte Mündlichkeit nicht mehr aus, um das urbane Miteinander zu organisieren: die Zuwanderung durch Neubürger, den Bau und Verkauf von Häusern, die Erbschaften, die Rechnungslegung. Solche Informationen wurden nun in einem oder mehreren Büchern festhalten. Der erste Teil der Darstellung gibt einen Überblick über die Überlieferung aus mehr als 150 Städten in Westfalen und Nachbarräumen bis zum Ende des Alten Reiches. Der Bogen reicht von Affeln über Burgsteinfurt, Castrop, Hausberge, Lemgo, Ottenstein, Rüthen und Salzufeln bis nach Wolbeck. Selbst aus Orten ohne Stadtrechte wie Gescher und Langendreer sind Aufzeichnungen in Buchform erhalten. Im zweiten Teil werden die Befunde zusammengefasst. Hier geht es um die autonome Rechtsfindung bis zum 16. Jahrhundert und den sich durchsetzenden Einfluss der Landesherrn, die Protokollierung der Ratssitzungen, um Bürgerbücher, die städtische Gerichtsbarkeit sowie den Haushalt der Kommunen. Ein eigenes Kapitel ist den Fürsorgeeinrichtungen gewidmet. Am Ende stehen Biogramme herausragender Stadtschreiber und -sekretäre.

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ISBN 9783402151570
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