Der Wiederaufbau von Taschkent 1966–1970 als Bühne der Moderne

476 Seiten, Hardcover
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Reihe Osteuropa in Geschichte und Gegenwart
Themen Geschichte und Archäologie Geschichte Besondere Ereignisse und Themen Sozial- und Kulturgeschichte
ISBN 9783412533748
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 10.11.2025
Größe 23.5 x 16 cm
Verlag Böhlau Köln
Reihe herausgegeben von Center for Eastern European Studies (CEES), Universität Zürich Historisches Seminar, Tanja Penter, Jeronim Perović, Ulrich Schmid
LieferzeitLieferbar in 14 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Brill Deutschland GmbH
Robert-Bosch-Breite 10 | DE-37079 Göttingen
productsafety@degruyterbrill.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Am 26. April 1966 wurde Taschkent, die Hauptstadt der Usbekischen Sozialistischen Sowjetrepublik, durch ein schweres Erdbeben erschüttert, das zahlreiche Opfer forderte und große Schäden verursachte. Unmittelbar nach der Katastrophe wurde der Wiederaufbau der Stadt und damit eines der größten und umfassendsten urbanen Transformationsprojekte des Poststalinismus in Angriff genommen. Das Programm des Wiederaufbaus, an dem eine Vielzahl von Organisationen aus der gesamten Sowjetunion beteiligt waren, beinhaltete neben der unmittelbaren Katastrophenhilfe und weitreichenden Renovierungsmaßnahmen auch die Neugestaltung des Stadtzentrums, Wohnbauprojekte an den Rändern der Stadt und einen umfassenden Ausbau der Infrastruktur sowie der lokalen Industrie. Damit bedeutete der Wiederaufbau eine Neukonfiguration der sozialen und ökonomischen Verhältnisse der Stadt. Benjamin Kaelin analysiert die Verwandlung von Taschkent in der ersten Phase des Wiederaufbaus in all ihren Facetten und macht damit die Transformation der Stadt als Bühne der poststalinistischen urbanen Moderne begreifbar.

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Themen Geschichte und Archäologie Geschichte Besondere Ereignisse und Themen Sozial- und Kulturgeschichte
ISBN 9783412533748
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