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| Reihe | Forschungen zur neueren Privatrechtsgeschichte |
|---|---|
| Themen | Recht Rechtswissenschaft, allgemein Rechtsgeschichte |
| ISBN | 9783412535117 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 11.05.2026 |
| Größe | 23.5 x 16 cm |
| Verlag | Böhlau Köln |
| Reihe herausgegeben von | Martin Schermaier, Mathias Schmoeckel |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Brill Deutschland GmbH Wollmarktstr. 115 | DE-33098 Paderborn productsafety@degruyterbrill.com |
Der Körper eines freien Menschen wird nicht in Geld geschätzt – liberum corpus nullam recipit aestimationem. Diese Regel aus der Feder des Juristen Gaius (2. Jahrhundert n. Chr.) gilt als Absage des römischen Rechts an ein kompensatorisches Schmerzensgeld nach heutigem Verständnis. Mittelalterliche Juristen übernahmen diesen Standpunkt. Doch etwa zeitgleich setzten sich Theologen darüber hinweg. Sie forderten auch für den irreparablen Schaden an Körper, Ruf und Ehre eine Entschädigung in Geld. Darauf aufbauend entwickelten die Spätscholastiker im 16. und 17. Jahrhundert eines der ersten naturrechtlichen Ersatzregime für immaterielle Schäden. Jan-Luca Helbig zeichnet die Entwicklung dieser Lehre nach und untersucht ihre Bedeutung für die Gegenwart.
| Reihe | Forschungen zur neueren Privatrechtsgeschichte |
|---|---|
| Themen | Recht Rechtswissenschaft, allgemein Rechtsgeschichte |
| ISBN | 9783412535117 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 11.05.2026 |
| Größe | 23.5 x 16 cm |
| Verlag | Böhlau Köln |
| Reihe herausgegeben von | Martin Schermaier, Mathias Schmoeckel |
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