Nur das Allerbeste

Die perfekte Strandlektüre für den kleinen Hater in uns
288 Seiten, Hardcover
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Themen Belletristik Allgemein, nicht nach Genre Allgemein und literarisch
ISBN 9783423285216
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 16.04.2026
Größe 19.5 x 11.8 cm
Verlag dtv Verlagsgesellschaft
Übersetzung Anke Caroline Burger
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dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21 | DE-80337 München
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Kurzbeschreibung des Verlags

Die perfekte Strandlektüre für den kleinen Hater in uns

Bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla – und eine fette Syphilis dazu!

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ISBN 9783423285216
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FALTER-Rezension

"Nur das Allerbeste": Rage Bait à la Thomas Bernhard

Barbaba Tóth in FALTER 35/2026 vom 26.08.2026 (S. 26)

Zoe Dubno kann man Mut nicht absprechen. Für ihren Debütroman hat sich die junge New Yorkerin vom Roman "Holzfällen" des österreichischen Schriftstellers Thomas Bernhard inspirieren lassen. Mehr noch: Sie überträgt das Original aus den 1980ern nahezu werkgetreu in die Manhattaner Gegenwart.

Das nimmt man ihr am Ende nur deshalb nicht übel, weil sie Bernhard und dem Original gleich am Anfang ihre Reverenz erweist und im Nachwort explizit empfiehlt, "Holzfällen" nachzulesen. Dubno hat wirklich fast alles von ihrem Vorbild übernommen: Setting, Dramaturgie, Personal, Stil - bis hin zum Kursivsetzen mancher Formulierungen.

Bernhards Grant auf alles und jeden war legendär, auszuhalten nur, weil er so wortgewaltig schrieb, dass bei aller Tragik seine Tiraden bittersüß nachklingen. Dubnos Interpretation steht dem um nichts nach.

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Die Handlung ist schnell erzählt: Die Icherzählerin landet nach einem längeren Auslandsaufenthalt wieder in ihrer "Bubble" in Manhattan, widerwillig nimmt sie die Einladung zu einem Abendessen bei alten Freunden an. Eigentlich wollte sie raus aus dieser Clique.

Kurz zuvor hat sich eine gemeinsame Bekannte umgebracht, das Begräbnis war am selben Tag. Der Abend selbst gestaltet sich langwierig, ein Starlet ist als Ehrengast angekündigt, es verspätet sich, alle betrinken sich.

Bei Bernhard befinden wir uns im Salon der Auersberger in der Gentzgasse, bei Dubno in einem Loft auf der Bowery. In beiden Fällen ist das Gastgeberehepaar Teil der lokalen Kunstszene, der Mann ein Möchtegern-Künstler, die Frau eine Erbin, die alles finanziert. Sie geben sich als Mäzene, aber im Grunde nutzen sie ihre Gäste nur aus, um ihre eigene Leere zu stopfen.

Immer tiefer dringt man mit der wütenden Icherzählerin in ihre Vergangenheit und in die Kulturschickeria Manhattans ein. Eine Versöhnung gibt es am Ende, Erlösung jedoch nicht.

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