Die Ersatzfreiheitsstrafe

Probleme, Reform, Ausblick
259 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Schriften zum Strafrecht
Themen Recht Recht bestimmter Jurisdiktionen und bestimmter Rechtsgebiete Strafrecht, allgemein Strafverfahrensrecht Strafvollzugsrecht
ISBN 9783428197538
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 16.09.2026
Größe 23.3 x 15.7 cm
Verlag Duncker & Humblot
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HerstellerangabenAnzeigen
Duncker & Humblot GmbH
Carl-Heinrich-Becker-Weg 9 | DE-12165 Berlin
info@duncker-humblot.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Jedes Jahr verbüßen in Deutschland tausende Menschen eine Ersatzfreiheitsstrafe, weil sie Geldstrafen nicht bezahlen können – häufig wegen Bagatelldelikten wie Schwarzfahren. Betroffen sind vor allem sozial benachteiligte Personen ohne gesichertes Einkommen, festen Wohnsitz oder ausreichende Unterstützung. Die Arbeit untersucht die Ersatzfreiheitsstrafe als strafrechtliches Instrument, ihre sozialen und rechtlichen Probleme sowie die Frage, ob sie mit den Zielen moderner Strafrechtspolitik vereinbar ist. Zwar wurde die Ersatzfreiheitsstrafe im Jahr 2024 reformiert, indem der Umrechnungsmaßstab von einem Tag Haft pro Tagessatz auf zwei Tagessätze halbiert wurde; das Kernproblem der Inhaftierung unverschuldet zahlungsunfähiger Menschen bleibt jedoch bestehen. Im Mittelpunkt steht die Kritik, dass Menschen inhaftiert werden, obwohl das Gericht ursprünglich bewusst keine Freiheitsstrafe verhängt hat. Zugleich zeigt die Untersuchung Reformmöglichkeiten auf: die Entkriminalisierung einfacher Beförderungserschleichung sowie eine stärkere Differenzierung zwischen zahlungsunfähigen und zahlungsunwilligen Verurteilten nach schwedischem Vorbild. Die Arbeit entwickelt damit konkrete Ansätze für ein gerechteres und zugleich effektiveres Sanktionenrecht.

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Themen Recht Recht bestimmter Jurisdiktionen und bestimmter Rechtsgebiete Strafrecht, allgemein Strafverfahrensrecht Strafvollzugsrecht
ISBN 9783428197538
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