Intermediäre, Demokratie und Wettbewerb

Gefahren digitaler Informationsintermediäre für demokratische Meinungsbildungsprozesse und Potenziale des Kartellrechts zur Gefahrenreduzierung
621 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Internetrecht und Digitale Gesellschaft
Themen Recht Recht bestimmter Jurisdiktionen und bestimmter Rechtsgebiete Gesellschafts-, Handels- und Wettbewerbsrecht, allgemein Wettbewerbs- und Kartellrecht
ISBN 9783428199600
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 28.09.2026
Größe 23.3 x 15.7 cm
Verlag Duncker & Humblot
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HerstellerangabenAnzeigen
Duncker & Humblot GmbH
Carl-Heinrich-Becker-Weg 9 | DE-12165 Berlin
info@duncker-humblot.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Soziale Medien und Suchmaschinen können durch die Gestaltung ihrer Empfehlungs- und Moderationssysteme maßgeblichen Einfluss auf den Ablauf demokratischer Meinungsbildungsprozesse nehmen. Die Untersuchung analysiert den konkreten Einfluss der Intermediäre hinsichtlich der Vielfalt, der Richtigkeit von Informationen und der Zivilisiertheit von Diskursen und bewertet die Befunde demokratietheoretisch. Auf dieser Basis wird begründet, dass die kommunikationsfreiheitliche Schutzpflicht in Gestalt einer Pflicht zur Sicherung der Funktionsfähigkeit demokratischer Meinungsbildungsprozesse im Kontext der Intermediäre ansetzbar ist. Zur Umsetzung der Schutzpflicht widmet sich die Untersuchung den Möglichkeiten, die aus dem Schutz funktionierenden Wettbewerbs durch das Kartellrecht – ergänzend zur Plattformregulierung – resultieren. Hierzu werden demokratiebezogene Schadenstheorien privater Macht analysiert und Einflusspotenziale der Kommunikationsfreiheit auf die Kartellrechtsauslegung abgesteckt.

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