Federnlesen

Vom Glück, Vögel zu beobachten
304 Seiten, Hardcover
€ 28,80
-
+
Lieferung in 2-5 Werktagen

Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.

Mehr Informationen
ISBN 9783431040883
Erscheinungsdatum 23.02.2018
Genre Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien
Verlag Ehrenwirth
Illustrationen Florian Frick
LieferzeitLieferung in 2-5 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20 | DE-51063 Köln
produktsicherheit@bastei-luebbe.de
Unsere Prinzipien
  • ✔ kostenlose Lieferung innerhalb Österreichs ab € 35,–
  • ✔ über 1,5 Mio. Bücher, DVDs & CDs im Angebot
  • ✔ alle FALTER-Produkte und Abos, nur hier!
  • ✔ hohe Sicherheit durch SSL-Verschlüsselung (RSA 4096 bit)
  • ✔ keine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
  • ✔ als 100% österreichisches Unternehmen liefern wir innerhalb Österreichs mit der Österreichischen Post
Kurzbeschreibung des Verlags


Vögel beobachten, Natur verstehen: Wie ein unscheinbares Huhn das Leben verändert und die Faszination für Rotkehlchen, Kiebitz & Co. zum täglichen Glücksmoment macht.
Was macht das Glück des Vogelbeobachtens aus? Zwischen Lüneburger Heide, Ruhrgebiet und Helgoland öffnet sich eine Welt, die im ersten Moment unscheinbar wirkt – und doch voller Wunder steckt. Johanna Romberg nimmt uns mit auf ihre ganz persönliche Entdeckungsreise: Vom ersten Fernglas in Kindertagen bis zu den Fragen, die uns die Ringeltaube heute stellt.
Mit feinem Gespür für Details und einer Prise Selbstironie erzählt sie, wie Vogelstimmen zum Soundtrack des Alltags werden, warum das Bestimmungsbuch Was fliegt denn da? mehr als nur ein Nachschlagewerk ist und wie sich Artenvielfalt, Klimawandel und Artenschutz im eigenen Garten zeigen.
Hier geht es nicht um Rekorde oder Listen, sondern um das Staunen, das Wiedererkennen, das Verlieren und Wiederfinden. Ob es um den Zauber der Mauersegler, das augenzwinkernde Training mit Meisen oder die bittersüße Wahrheit des Artenschwunds geht – dieses Buch macht Lust, die Natur vor der eigenen Haustür neu zu entdecken. Wer Vögel liebt, findet hier Inspiration, Wissen und eine Einladung, den eigenen Blick zu schärfen – für das, was da draußen singt, fliegt und manchmal auch einfach nur rätselhaft schweigt.


Mehr Informationen
ISBN 9783431040883
Erscheinungsdatum 23.02.2018
Genre Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien
Verlag Ehrenwirth
Illustrationen Florian Frick
LieferzeitLieferung in 2-5 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20 | DE-51063 Köln
produktsicherheit@bastei-luebbe.de
Unsere Prinzipien
  • ✔ kostenlose Lieferung innerhalb Österreichs ab € 35,–
  • ✔ über 1,5 Mio. Bücher, DVDs & CDs im Angebot
  • ✔ alle FALTER-Produkte und Abos, nur hier!
  • ✔ hohe Sicherheit durch SSL-Verschlüsselung (RSA 4096 bit)
  • ✔ keine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
  • ✔ als 100% österreichisches Unternehmen liefern wir innerhalb Österreichs mit der Österreichischen Post
FALTER-Rezension

Wir machen die Welle für die Heckenbraunelle

Klaus Nüchtern in FALTER 15/2018 vom 11.04.2018 (S. 32)

Es ist wahrlich das Buch der Stunde! Denn zum einen schlägt nun, da die Wälder bereits nach Bärlauch stinken, aber noch nicht belaubt sind, die Stunde der Birdwatcher (siehe auch Artikel auf Seite 52); zum anderen ist „Federnlesen“ fraglos eines der schönsten Bücher in diesem belletristisch dürren Bücherfrühling. Johanna Romberg (Jg. 1958) hat als Reporterin für Geo gearbeitet und zweimal den Egon-Erwin-Kisch-Preis abgeräumt, und wer ihr jüngstes Buch liest, versteht das: Die Frau kann einfach schreiben. Statt seitenlang Statistiken zu zitieren und apokalyptische Szenarien breitzutreten (wie es der gewiss immens kompetente Peter Berthold zuletzt in seinem Bestseller „Unsere Vögel“ getan hat), verbindet sie persönliche Erlebnisse und Erinnerungen elegant mit den Erfahrungen von Spezialisten, die sie aufgesucht hat.
Zum Beispiel Patrick Kretz, Zimmermann und Vogekundler, der die Autorin durch Mühlheim führt und ihr die Augen dafür öffnet, dass die Brachen und Bodendeponien der Stadt eine unglaublich reiche Vogelfauna beherbergen: Bluthänflinge, Dorngrasmücken, Heckenbraunellen, Sumpfrohrsänger, die von Kretz liebevoll „Fluffis“ genannten Flussuferläufer und sogar Wanderfalken in den Lüftungsnischen der Malzfabrik. Leitsatz des Ruhrpott-Birders Kretz: „Geh dahin, wo et schäbbich ist!“
Eingebettet sind dergleichen Begegnungen in die Leiterzählung aus Rombergs Kindheit, in der sie mithilfe des Kosmos-Führers „Was fliegt denn da?“ von den Eltern dazu verlockt wurde, ihre „Wanderunlust“ zu überwinden. Seitdem beschäftigt die Autorin die Frage, ob die Silhouette, die sie im Juni 1964 in den Kärntner Alpen erspäht hat, diejenige eines Stein- oder eines Schneehuhns gewesen sein mag.
In leichtfüßigem und ­humorvollem Ton (der Gesang der Heckenbraunelle wird als „ein monotones Quietschen wie von einer ungeölten Schubkarre“ beschrieben) führt „Federnlesen“ überzeugend vor, dass das mitunter auch frustrierende Birdwatching (und -listening!) kein Höchstleistungssport ist, sondern nichts weniger bietet als ­Bewusstseinserweiterung für jedermann.

weiterlesen