Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens
Ein Essay

von Richard David Precht

€ 20,60
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Verlag: Goldmann
Format: Hardcover
Genre: Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft
Umfang: 256 Seiten
Erscheinungsdatum: 15.06.2020


Rezension aus FALTER 32/2020

Die künstliche Intelligenz (KI) kommt, etwa in Form autonomer Fahrzeuge. Stimmt das? Und ist das überhaupt wünschenswert? Richard David Precht verneint in seiner Streitschrift beides. Ersteres hält er für Propaganda der Autoindustrie, die es im Rahmen einer Debatte zu hinterfragen gilt. Denn in vielen Bereichen richtet die KI seiner Meinung nach mehr Schaden an, als sie Nutzen bringt.

Computer sind keine besseren Gehirne, sondern etwas kategorial anderes. Mehr Daten führen nicht zu mehr Gedanken. Und Computer sind zwar effizient, erzeugen aber keinen Sinn und vermehren Probleme. Als häufiger Gastredner von Digitalkonferenzen kennt Precht die Argumente der Befürworter und widerlegt sie allesamt genüsslich. Innovation bedeutet für ihn nicht automatisch Fortschritt, und er moniert, dass die dringendere Frage der Ökologie von KI-Begeisterten gerne geleugnet wird. Ein gut lesbares, wichtiges Buch.

Kirstin Breitenfellner in FALTER 32/2020 vom 07.08.2020 (S. 30)


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