Hauskonzert

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Kurzbeschreibung des Verlags:

Igor Levit begeistert in der Elbphilharmonie wie auf Twitter. Das erste Buch „eines der wichtigsten Künstler seiner Generation … der Pianist des Widerstands.“ New York Times
Igor Levit gehört zu den besten Pianisten seiner Generation. Doch sein Wirken geht weit über die Musik hinaus: Er erhebt seine Stimme gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Art von Menschenhass. Er engagiert sich für den Klimaschutz und tritt für die Demokratie ein. Was treibt ihn an? Woher rührt seine Energie? Der Journalist Florian Zinnecker begleitet Igor Levit durch die Konzertsaison 2019/20. Gemeinsam erleben sie eine Zeit der Extreme. Es ist das Jahr, in dem Levit öffentlich Partei gegen Hass im Netz ergreift und dafür Morddrohungen erhält. Das Jahr, in dem er für Hunderttausende Hauskonzerte auf Twitter spielt. Und das Jahr, in dem er zu sich selbst findet – als Künstler und als Mensch.

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FALTER-Rezension

"Die Welt steht Kopf"

Der Musiker Igor Levit spielt großartig Klavier und macht in Deutschland für die Grünen Wahlkampf. Wie gehen Kunst und Aktivismus zusammen?

Kein anderer Pianist bekommt so viele Preise wie Igor Levit, geboren 1987. Mitte September erhielt er in der Staatsoper von Hannover eine Auszeichnung, tags darauf einen Orden in Berlin. Das Bundesverdienstkreuz hat er sowieso. Doch Levit wird nicht für seine Musik geehrt, sondern für sein politisches Engagement. Er habe seine Stimme immer wieder erhoben, um gegen Antisemitismus und Ausgrenzung von Minderheiten zu protestieren, heißt es etwa. Er wirke über Grenzen hinweg, als Künstler und als politischer Bürger, lautet eine andere Begründung.

Levit legt nun ein neues Album vor. Ein Blick auf seine Biografie, die von Emigration und dem Versuch des Neubeginns geprägt ist, mag erklären, warum sich bei dieser Persönlichkeit Zivilgesellschaft und Beethoven-Sonaten nicht voneinander trennen lassen. Um den Künstler Levit zu erfassen, muss man den Menschen Levit begreifen.

Geboren wurde er im russischen Nischni Nowgorod, das zu Sowjetzeiten noch Gorki hieß. Sein Vater war Bauingenieur, die Mutter Pianistin. Er hat eine ältere Schwester, Alla. Die Familie lebte in einer winzigen Wohnung in einem Plattenbau am Stadtrand. Im Wohnzimmer stand ein Pianino. Levit war zwei, als er versuchte, eine Melodie darauf zu spielen. Er hörte nicht mehr auf. "Er hat uns wahnsinnig gemacht", erinnert sich seine Mutter in Florian Zinneckers Biografie "Hauskonzert".

Als er dreieinhalb war, gab sie ihm ersten Klavierunterricht. Mit sechs spielte Igor zum ersten Mal ein Konzert mit Orchester, mit sieben Jahren machte er seinen Abschluss an der Musikschule.

Levit war ein eigensinniges Kind, eines, das seinen Raum brauchte. Die Eltern ahnten, dass er sich im wirtschaftlich und politisch instabilen Russland nach dem Ende der Sowjetunion nicht entfalten können würde. 1995 beschlossen sie, nach Deutschland zu übersiedeln. Am 4. Dezember reisten Elena, Simon, Alla und Igor Levit als jüdische Kontingentflüchtlinge ein und ließen sich in Hannover nieder.

Igor Levit war kein guter Schüler, nur mit der deutschen Sprache tat er sich leicht. Er wollte lieber Beethoven-Sonaten üben, Bruckner-Symphonien hören und über die neueste Eminem-Platte diskutieren. Zwei Jahre vor dem Abitur brach er die Schule ab, um sich ganz aufs Klavier zu konzentrieren. Er spielte einen Wettbewerb nach dem anderen, belegte fast immer den undankbaren zweiten Platz und blieb trotz seiner immensen Begabung zunächst unentdeckt.

Levits Repertoire war damals schon breit: Beethoven natürlich, aber auch Bach-Transkriptionen von Max Reger oder die Transzendental-Etüden von Franz Liszt; Morton Feldman, Karl-Heinz Stockhausen oder der gigantomanische Ferruccio Busoni. Beim Maria Callas Grand Prix in Athen spielte der 17-Jährige sieben Klavierkonzerte, ein Kraftakt.

Der Durchbruch gelang im Jahr 2010, als der damals 23-jährige Musiker zur International Music Week nach China reiste. Mit dabei war auch die Musikkritikerin Eleonore Büning. Sie schrieb eine weithin beachtete Einschätzung: "Dieser junge Mann hat nicht nur das Zeug, einer der großen Pianisten dieses Jahrhunderts zu werden. Besser gesagt, er ist es schon."

Im selben Jahr schloss Levit sein Studium in Hannover ab und verblüffte mit Beethovens hochkomplexen Diabelli-Variationen. 2013 erschien sein lang erwartetes Plattendebüt bei Sony, mit den fünf späten Beethoven-Sonaten. Existenzielle Musik - einmal zeitverloren, einmal auftrumpfend, dann wieder im Zeichen konzentrierter Meditation. Beethoven war radikal, Levit ist es auch. Er klopft, hämmert, bäumt sich auf, ringt mit dem Schicksal, spielt mit den Noten, lacht und weint zugleich. Bekenntnismusik, die Grenzen sprengt.

"Die Musik beginnt mit den Noten und hört mit den Noten auf", sagt Levit. Partituren liest er wie einen Krimi. Er sucht nach den Geheimnissen, die sich in den Noten verbergen. Doch da ist mehr. Der Kopf ist wichtig, das Herz überwiegt. Das spürt man auch, wenn man Levit am Klavier sitzen sieht, den Kopf tief in die Tasten gesenkt, innehaltend, lächelnd oder die Stirn runzelnd.

Der Künstler hat ein Faible für das Große. 2015 erschienen drei Variationszyklen durch drei Jahrhunderte, von Bachs Goldbergvariationen über Beethovens Diabelli-Variationen bis zu "The People United Will Never Be Defeated" des US-Komponisten Frederic Rzewski. Dessen Stück erfordert Hingabe, es ist immens schwer und zugleich butterweich. 2019 kam dann die Gesamtaufnahme von Beethovens Klaviersonaten, die von der Kritik gefeiert wurde.

Die Politisierung Levits kam in Wellen und begann mit der Finanzmarktkrise 2008. Er sympathisierte mit der antikapitalistischen Occupy-Bewegung und lehnte ab, wie die EU in der Eurokrise mit dem verschuldeten Griechenland umging. Twitter entwickelte sich zu Levits Sprachrohr, auch als sich 2015 in der Flüchtlingskrise das Land in Helfer und Hetzer spaltete. 2018 wurde Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Da hielt Levit in Brüssel erst eine flammende Rede gegen Rechtspopulismus und spielte anschließend Beethoven.

Sein Aktivismus stößt auch auf Ablehnung. Auf Twitter mischt sich Antisemitismus in die Kommentare. "Ekelerregende Polemik eines typischen Quotenjuden", kommentierte ein User. Er bekommt Lob für seinen "tollen Bach", obwohl er kulturell doch gar keinen Hintergrund dafür habe. In Interviews wird er gefragt, ob Israel sein Zuhause sei. Vor allem die AfD hat es auf Levit abgesehen. Im November 2019 erhielt Levit Morddrohungen.

Öffentliche Unterstützung bekam Levit damals von den Grünen. "Zum Teufel mit künstlerischer Pseudoneutralität", sagt Levit. Musik sollte nie etwas Belehrendes haben, zugleich gebe es für ihn keine unpolitische Musik. Schließlich wurde sie von Menschen geschrieben, die auf ihre Zeit reagierten.

Mit den Hauskonzerten während des Lockdowns veränderte sich Igor Levits Zugang zu Twitter. Mitten in der Corona-Pandemie, als die Konzertsäle geschlossen blieben, schrieb er: "Die Konzertsäle sind leer, gemeinsames Hören und Erleben von Musik ist nicht möglich. Also probiere ich mal etwas aus: mein Hauskonzert." Am Abend setzte er sich ans Klavier und spielte Beethovens Waldstein-Sonate. 80.000 Menschen hörten live zu, über 300.000 sahen die Aufnahme. Die Musik spendete in der Isolation Trost und Zuversicht.

Mit der Prominenz verstärkten sich die Attacken. Alice Weidel, Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, schrieb, die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes "sei ein Schlag ins Gesicht all jener Ordensträger, die sich tatsächlich um unser Land und unsere Gesellschaft verdient gemacht haben". Um Levit wurde es unangenehm laut. Ein Musikkritiker der Süddeutschen Zeitung schrieb in einem Kommentar, erst Twitter mache Levit ohne Twitter berühmt. "Das Verletzende war, dass ich im Ganzen zum Fake erklärt wurde. Man soll meine Musik kritisieren - oder meine Tweets, aber wenn man meine gesamte Integrität infrage stellt, geht das zu weit", sagte Igor Levit.

"Vor Corona war Twitter für mich Spaß-und Wutmedium. Mit dem 12. März bekam es durch die Hauskonzerte etwas Verbindendes, und es hat mich vor einem mentalen Absturz bewahrt", erzählt er über den Beginn des Lockdowns im März 2020. "Es gab eine Zeit vor und eine Zeit nach den Hauskonzerten. Davor habe ich durch meine überstürzten Äußerungen auch mal die Kontrolle verloren. Jetzt habe ich meine Geschichte selbst in der Hand."

In Berlin präsentierte Levit Anfang September sein neues Album. Er spielt darauf Dimitri Schostakowitschs 24 Präludien und Fugen sowie Ronald Stevensons ausufernde, 90-minütige "Passacaglia on DSCH", die die Initialen von Dimitri Schostakowitsch in Töne übersetzt. Doch gleichzeitig muss er hinüber in sein anderes Leben.

Beim Wahlkampf für die deutsche Bundestagswahl am 26. September unterstützt Levit, mittlerweile Parteimitglied, nämlich die Grünen Annalena Baerbock und Robert Habeck. Im Oktober wird er an den Flügel zurückkehren und auf Tour gehen. Auf Twitter spuckt Levit derweil laute Töne. Er postete ein Foto mit zwei fetten Hanteln und dem Kommentar "Üben für den Linksrutsch".

Beim Zoom-Interview sitzt Igor Levit in seiner Wohnung in Berlin-Mitte. Er kommt gerade vom Sport, hat gute Laune und bittet, sein Frühstücksei aufessen zu dürfen.

Falter: Herr Levit, vor den Wahlen in Deutschland kursiert das Schreckgespenst eines Linksruckes. Sogar Sebastian Kurz hat getwittert, dass nur eine Regierung mit Beteiligung der CDU eine Linksregierung verhindern kann. Was sagen Sie dazu?

Igor Levit: Das ist für mich ein klassisches Clickbait-Statement und im schlechtesten Sinne Twitter-Bullshit. Der intellektuelle und politische Zerfall der deutschen Konservativen ist verheerend -über Österreich mag ich gar nicht urteilen.

Ihr Tweet dazu war ein GIF mit Comicfiguren, die sich panisch im Kreis drehen.

Levit: Ich kann auch nur alle zwei Tage ein bisschen Gift twittern. Ich möchte nur daran erinnern, dass vor einem halben Jahr der CDU-Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus sinngemäß von der Notwendigkeit einer Revolution sprach. Es ging zu Beginn des Wahlkampfs um so etwas wie Zukunft. Jeder hat in diesem Wahlkampf Fehler gemacht, die Grünen auch. Aber der inhaltliche Zerfall der Konservativen, denen im Jahr 2021 nichts anderes einfällt, als zu sagen, Olaf Scholz sei ein verkappter Kommunist, ist peinlich. Und dann kommt Sebastian Kurz und warnt vor offenen Grenzen und unkontrollierter Migration. Das ist grotesk. Dabei ist das politisch Konservative sehr wichtig, vor allem auch als Brandmauer gegen Neonazis, die wir gerade im Parlament haben.

Sie machen Wahlkampf für die Grünen. Was haben Sie vor?

Levit: Ich werde gemeinsam mit Annalena Baerbock und Robert Habeck in Leipzig auftreten. Aber es gibt politische Figuren in Deutschland, bei denen auch ich meine Überparteilichkeit nicht verbergen kann. Karl Lauterbach zum Beispiel, für den ich gerade ein Unterstützungsvideo gemacht habe. Oder der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda, ebenfalls SPD. Es gibt großartige Individuen in verschiedenen politischen Bereichen, auch in der CDU.

Was wünschen Sie sich?

Levit: Die Veränderung kommt, ob manche es wollen oder nicht. Die Frage ist, wollen wir gestalten oder nur reagieren? Das ist ein Narrativ, das mir im deutschen Wahlkampf parteiübergreifend fehlt. Annalena Baerbock und Teile der Linken sind in dieser Sache noch auf der besseren Seite. Aber es sind Bewegungen wie Fridays for Future, die das kommunizieren. Das wäre die Botschaft, die ich nach vorn stellen würde.

Eine Ihrer drängenden Fragen -auch in Ihrem Buch -lautet: "What 's next?" Wie geht es weiter?

Levit: Ich weiß nicht, was in den nächsten Jahren passieren wird. Die Welt, wie sie uns gerade begegnet, steht kopf, und das hat Auswirkungen auf uns alle. Auf meine Welt sowieso. Ich war noch nie ein Freund davon zu sagen, wo ich mich in drei, vier oder fünf Jahren sehe. Heute schon gar nicht. Aber Veränderung wird kommen, und ich möchte dazu beitragen zu gestalten, anstatt den Menschen zu verkaufen, dass alles so bleibt, wie es ist. Denn das ist schlichtweg gelogen.

Nun zu Ihrem Album, auf dem Sie sich wieder musikalischen Variationen widmen. Gibt es einen Grund dafür?

Levit: Variationen waren immer schon meine liebste Werkform, weil ich hier meine ureigene Neugierde am besten ausleben kann. Wenn mich etwas interessiert, fange ich an, es von allen Seiten zu beleuchten. So bin ich auch mit Menschen. Wenn ich jemanden kennenlerne, der mich herausfordert, möchte ich alles über ihn erfahren. Dieses Gefühl habe ich auch bei Variationen. Es gibt ein Thema und einen Kern. Dieser Kern kann eine Melodie oder eine rhythmische Idee sein, die dekonstruiert, konstruiert und verändert wird. Das fasziniert mich.

Wann sind Sie auf die Präludien und Fugen von Dimitri Schostakowitsch gestoßen?

Levit: Vor zehn Jahren habe ich begonnen, mich sehr intensiv mit Schostakowitsch zu beschäftigen. Ich habe seine beiden Klaviersonaten, die Präludien, das Klavierkonzert und ein paar Lieder gespielt. 2014 hat Alexander Melnikow eine fantastische Einspielung der Präludien und Fugen veröffentlicht. Ich wollte sie unbedingt aufführen, habe mich aber nicht getraut.

Warum nicht?

Levit: Weil es keinen Anlass gab. Ich bin ein zyklisch denkender Mensch. Wenn ich so etwas mache, dann ganz. Ausschlaggebend war Markus Hinterhäuser. Als er zum Intendanten der Salzburger Festspiele berufen wurde, haben wir uns in Wien zum Essen getroffen und beschlossen, dass ich damit in Salzburg debütieren würde. 2017 habe ich sie zum ersten Mal beim Heidelberger Frühling gespielt, anschließend in Ludwigsburg, bei den Festspielen in Zürich und dann eben in Salzburg.

Sie haben auch Ronald Stevenson aufgenommen. Wer ist dieser Mann?

Levit: Ronald Stevenson war ein schottischer Komponist, den ich leider nicht mehr persönlich kennenlernen konnte. Er starb 2015. Leute, die eng mit ihm befreundet waren, beschreiben ihn als klugen, belesenen, höflichen, warmherzigen und bescheidenen Menschen. Er hat unglaublich viel Musik geschrieben und gesammelt, Gedichte gelesen und sie anschließend in Liedern verarbeitet. Außerdem war er ein grandioser Pianist. Es gibt Platten von ihm, wo er Bach und Chopin spielt. Fantastisch! Stevenson hat Sendungen für die BBC produziert, darunter eine Dokumentation über Busoni. Er war auch ein unglaublich attraktiver Mann, ein Marxist, ein Internationalist. Die große Internationale in Menschform. Eine "Larger than life"-Figur.

Mitte der 1960er-Jahre hat Stevenson für seinen großen Helden Schostakowitsch dieses "Larger than life"-Stück geschrieben.

Levit: 2007 hat mir mein damaliger Lehrer, der finnische Pianist Matti Raekallio an der Hochschule Hannover, davon erzählt. Ich hatte damals gerade begonnen, pianistisch zu expandieren. Ich habe mir die Noten besorgt und sofort gemerkt, dass das komplett utopisch ist. Natürlich habe ich versucht, mich durchzukämpfen, es aber nicht gebacken bekommen. Das blieb auch die nächsten zehn Jahre so.

Was meinen Sie mit "pianistisch expandieren"?

Levit: Bevor ich zu Matti kam, war mein Horizont sehr eng. Das Studium bei ihm, unsere Freundschaft und der gemeinsame Busoni-Bezug haben mir einen neuen Zugang zur Musik eröffnet. Ohne ihn gäbe es weder die Beethoven-Sonaten noch die Diabelli-Variationen. Ebenso wenig wie Schostakowitsch, aber vor allem nicht Ronald Stevenson. Alles steht und fällt mit Matti. Auch diese internationalistische Utopie der Musik, die ich so liebe. Es war für mich auch eine wichtige Zeit der intellektuellen Expansion. Ich bin sehr glücklich über dieses Album, wenn ich bedenke, dass es in meinem Umfeld Leute gab, die mich vor ein paar Jahren deshalb schief angelächelt haben. Das Ergebnis erfüllt mich mit einer Art Genugtuung, die für mich neu ist.

Miriam Damev in Falter 38/2021 vom 24.09.2021 (S. )

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783446269606
Erscheinungsdatum 12.04.2021
Umfang 304 Seiten
Genre Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft
Format Hardcover
Verlag Hanser, Carl
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