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| Themen | Belletristik Allgemein, nicht nach Genre Allgemein und literarisch |
|---|---|
| ISBN | 9783446282476 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 18.02.2025 |
| Größe | 20.8 x 13.4 cm |
| Verlag | Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG Vilshofener Straße 10 | DE-81679 München info@hanser.de |
Bittersüß und zutiefst politisch schreibt Dmitrij Kapitelman in seinem neuen Roman über Familie und die (Un-)Möglichkeit der Verständigung in Zeiten alter und neuer Kriege. Eine Familie aus Kyjiw verkauft russische Spezialitäten in Leipzig. Wodka, Pelmeni, SIM-Karten, Matrosenshirts – und ein irgendwie osteuropäisches Zusammengehörigkeitsgefühl. Wobei, Letzteres ist seit dem russischen Überfall auf die Ukraine nicht mehr zu haben. Die Mutter steht an der Seite Putins. Und ihr Sohn, der keine Sprache mehr als die russische liebt, keinen Menschen mehr als seine Mutter, aber auch keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Klug ist es nicht von ihm, mitten im Krieg in die Ukraine zurückzufahren. Aber was soll er tun, wenn es nun einmal keinen anderen Weg gibt, um Mama vom Faschismus und den irren russischen Fernsehlügen zurückzuholen? Ein Buch, wie nur Dmitrij Kapitelman es schreiben kann: tragisch, zärtlich und komisch zugleich.
| Themen | Belletristik Allgemein, nicht nach Genre Allgemein und literarisch |
|---|---|
| ISBN | 9783446282476 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 18.02.2025 |
| Größe | 20.8 x 13.4 cm |
| Verlag | Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG Vilshofener Straße 10 | DE-81679 München info@hanser.de |
Barbara Jany in FALTER 11/2025 vom 12.03.2025 (S. 30)
Manche Geschichten schwingen sich erst ein, bevor sie ihre Kraft entfalten. So zeigt sich Dmitrij Kapitelmans neuer Roman als weitere Einwanderungsstory aus Osteuropa, die Generationenkonflikte und Zugehörigkeitsfragen mit viel Herz und schwarzem Humor aufbereitet. Es geht um einen Mutter-Sohn-Konflikt, der durch den russisch-ukrainischen Krieg noch verschärft wird. Bei Mama läuft nämlich russisches Propaganda-Fernsehen in Dauerschleife, obwohl ihr Herz für Kiew schlägt, wo sie viele Jahre gelebt hat.
Mit der Kiew-Reise des Sohnes entwickelt die Geschichte ihre Stärke: Eindrücklich schildert Kapitelman die Versuche der Menschen, im Krieg einen Alltag aufrechtzuerhalten. Hier schleift sich auch seine anfangs überbordende Sprachspielerei ab. Das Schwarz-Weiß-Bild zur Situation gewinnt wertvolle Grautöne.
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