Untersuchungen zum französisch-jüdischen Roman nach dem Zweiten Weltkrieg

372 Seiten, Hardcover
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Reihe Mimesis
Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Geschichte und Kritik Literaturwissenschaft, allgemein
ISBN 9783484550421
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 28.10.2003
Größe 23 x 15.5 cm
Verlag De Gruyter
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HerstellerangabenAnzeigen
De Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13 | DE-10785 Berlin
productsafety@degruyterbrill.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Nach dem Zweiten Weltkrieg veröffentlichten jüdische Autoren aschkenasischer wie sephardischer Herkunft Romane in französischer Sprache, die die Suche nach einer jüdischen Identität und Kultur in der Zeit nach dem Holocaust zum Thema haben. Die so entstandenen Werke waren zum Teil so signifikant, daß in der Literaturwissenschaft die Frage nach der Existenz einer école juive du roman français (Boisdeffre) gestellt wurde. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist die Beantwortung dieser Frage mit Blick auf die Verarbeitung spezifisch "jüdischer" sowie "französischer" Prätexte in sieben repräsentativ ausgewählten Romanen. Auf die Entwicklung einer geeigneten Interpretationsmethode auf der Basis der Intertextualitätsforschung der letzten Jahrzehnte folgt eine exemplarische Analyse von Werken der Schriftsteller Elie Wiesel, André Schwarz-Bart, Albert Cohen und Albert Memmi. Es zeigt sich, daß die erste Nachkriegsgeneration der in französischer Sprache schreibenden jüdischen Autoren eine thematisch definierte Subgattung des französisch-jüdischen Romans hervorgebracht hat. Trotz mancher Unterschiede zwischen den aschkenasischen Schriftstellern (Wiesel, Schwarz-Bart) und den Sephardim (Cohen, Memmi) lassen sich eine Reihe von gemeinsamen Merkmalen in den Werken dieser Romanciers finden.

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Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Geschichte und Kritik Literaturwissenschaft, allgemein
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