Zwangsarbeit für den "Verbündeten"

Die Arbeits- und Lebensbedingungen der italienischen Militärinternierten in Deutschland 1943–1945
719 Seiten, Hardcover
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Reihe Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom
ISBN 9783484820999
Erscheinungsdatum 15.10.2002
Genre Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945)
Verlag De Gruyter
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HerstellerangabenAnzeigen
De Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13 | DE-10785 Berlin
productsafety@degruyterbrill.com
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Kurzbeschreibung des Verlags



Am 8. September 1943 verkündete Italien die bedingungslose Kapitulation gegenüber den Alliierten. Rigoros und mit vielerorts völkerrechtswidrigen Methoden entwaffneten die Deutschen die italienischen Streitkräfte im Mittelmeerraum. Der deutschen Kriegswirtschaft brachten diese politischen Veränderungen nur Vorteile: Fast 500.000 italienische Soldaten und Unteroffiziere standen nun für die Arbeit in der Rüstungs- und Schwerindustrie, in der Bauwirtschaft und im Bergbau zur Verfügung. Sie befanden sich bereits nach kurzer Zeit am Ende der sozialen Hierarchie, nur wenig besser behandelt als "Ostarbeiter" und sowjetische Kriegsgefangene. Dafür zeichnete Hitler verantwortlich, der ihnen aus Rücksicht gegenüber dem Bündnis mit Mussolini und der
Repubblica Sociale Italiana
den Sonderstatus der "Militärinternierten" zuwies. Dazu kam die in allen politischen Ebenen festzustellende Widersprüchlichkeit, die Italiener einerseits für den als "Verrat" angesehenen Kriegsaustritt rücksichtslos zu bestrafen und sie andererseits möglichst effektiv in der Kriegswirtschaft einzusetzen. Eine gravierende Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen war die Folge. Erst im Frühsommer 1944 setzte zunächst in den Unternehmen und später in der Reichsleitung ein Umdenkungsprozeß ein, der schließlich im August/September 1944 zu der Entlassung der Militärinternierten in das Zivilverhältnis führte. Dieser Statuswechsel brachte jedoch nur eine kurzfristige Entspannung, bevor sich ihre soziale Realität in den letzten Kriegsmonaten wieder drastisch verschärfte.


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