Zurechnung bei Thomas von Aquin

Eine historisch-systematische Untersuchung mit Bezug auf das aktuelle deutsche Strafrecht
Hardcover
€ 48,30
-
+
Lieferung in 7-14 Werktagen

Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.

Mehr Informationen
Reihe Symposion
Themen Philosophie und Religion Philosophie Philosophische Traditionen und Denkschulen Westliche Mittelalterliche Philosophie
ISBN 9783495481516
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 17.08.2005
Größe 21.4 x 13.9 cm
Verlag Verlag Karl Alber
Vorwort Pascal Gläser
Reihe herausgegeben von Maximilian Forschner, Ludger Honnefelder
LieferzeitLieferung in 7-14 Werktagen
Unsere Prinzipien
  • ✔ kostenlose Lieferung innerhalb Österreichs ab € 35,–
  • ✔ über 1,5 Mio. Bücher, DVDs & CDs im Angebot
  • ✔ alle FALTER-Produkte und Abos, nur hier!
  • ✔ keine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
  • ✔ als 100% österreichisches Unternehmen liefern wir innerhalb Österreichs mit der Österreichischen Post
Kurzbeschreibung des Verlags

In dieser Arbeit geht es um eine historisch-systematische Rekonstruktion der Zurechnungslehre des mittelalterlichen Denkers. Während primär Thomas' Zurechnungslehre, einschließlich ihrer Entwicklung und ihres Verhältnisses zu Aristoteles, erarbeitet wird, wird darüber hinaus untersucht, ob es Anknüpfungspunkte für die aktuelle Diskussion gibt. Dafür wird exemplarisch ein ethisch und juristisch besonders schwieriger Punkt, die »actio libera in causa« (a.l.i.c.), herausgegriffen. Als Ergebnis zeigt sich, dass Thomas von Aquin bereits über ein erstaunlich hohes Problembewusstsein zu dieser an sich recht neuzeitlichen Fragestellung verfügt und ein umfassendes System sämtlicher, einem einzelnen Menschen zurechenbarer Verhaltensweisen anbietet. Die Willentlichkeit als prinzipielles Zurechnungskriterium wendet der Aquinate in weitgehend überzeugender Weise selbst auf recht komplizierte Sachverhalte etwa in Zusammenhang mit Gefährdungshaftung oder unterlassener Sorgfaltspflicht an. Er unterscheidet auch schon vorsätzliche, grob fahrlässige und fahrlässige Handlungen, Schuldausschließungs- und Rechtfertigungsgründe und erörtert die Fragen von Notwehr und Notstand. Für die noch im heutigen deutschen Strafrecht verwandte Rechtsfigur der »a.l.i.c.« erweist er sich in einer angemessenen Differenzierung als ihr inhaltlicher Begründer und liefert für die aktuelle, wieder neu aufgeflammte Debatte dazu durchaus noch zu reflektierende Gesichtspunkte.

Mehr Informationen
Reihe Symposion
Themen Philosophie und Religion Philosophie Philosophische Traditionen und Denkschulen Westliche Mittelalterliche Philosophie
ISBN 9783495481516
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 17.08.2005
Größe 21.4 x 13.9 cm
Verlag Verlag Karl Alber
Vorwort Pascal Gläser
Reihe herausgegeben von Maximilian Forschner, Ludger Honnefelder
LieferzeitLieferung in 7-14 Werktagen
Unsere Prinzipien
  • ✔ kostenlose Lieferung innerhalb Österreichs ab € 35,–
  • ✔ über 1,5 Mio. Bücher, DVDs & CDs im Angebot
  • ✔ alle FALTER-Produkte und Abos, nur hier!
  • ✔ keine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
  • ✔ als 100% österreichisches Unternehmen liefern wir innerhalb Österreichs mit der Österreichischen Post