Existenz denken

Schellings Philosophie von ihren Anfängen bis zum Spätwerk
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Das Buch versucht den Denkweg Schellings von den frühesten Anfängen bis zum Spätwerk aus dem Grundmotiv, unser Existieren zu denken, nachzuzeichnen. Meist wird Schelling nur in der Reihe der Idealisten von Fichte bis Hegel wahrgenommen, die die Einheit von Denken und Sein aus dem Vorrang des Geistes sehen. Aber im Gegensatz zu Hegel beharrt Schelling auf der Eigenständigkeit und Unableitbarkeit der Existenz, in die wir einbezogen sind. So wird er zum Vorläufer einer weitgefassten Existenzphilosophie. Doch was im Idealismus und in der Existenzphilosophie radikal auseinanderfällt und sich unversöhnlich entgegensteht, sind bei Schelling zwei elliptische Brennpunkte, die in uns selbst liegen. Ihre Einheit und ihre Differenz sind das, was Schelling in seinen philosophischen Arbeiten in immer wieder neuen Anläufen umkreist.
Wir selbst tragen die beiden Brennpunkte in uns, wir sind ihre lebendige Einheit: seiend und denkend.
Aus dem Inhalt:
1. Die Anfänge seines Philosophierens (1794-1798): Ein Überflieger - mit Hölderlin und Hegel im Tübinger Stift
2. Die ersten Vorlesungen in Jena (1798-1800): Jena - die Romantiker und Carolines Tochter Auguste
3. Das absolute System eines Ideal-Realismus (1800-1807): Zusammenarbeit mit Hegel - die Ehe mit Caroline - Würzburg * Die absolute Identität von Vernunft und Wirklichkeit
4. Motive eines Neuanfangs (1807-1811): Gravierende Einschnitte - Bruch mit Hegel - Carolines Tod * Übergang von der Naturphilosophie zur Philosophie des Geistigen
5. Geschichte als Sinnhorizont (1811-1827): Ein schwerer Neuanfang - Pauline - München und Erlangen
6. Das Denken des Existierens - Die ›Spätphilosophie‹ (1827-1854): Die glanzvollen Jahre in München und Berlin

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783495487518
Erscheinungsdatum 03.12.2015
Umfang 371 Seiten
Genre Philosophie/Allgemeines, Lexika
Format Hardcover
Verlag Verlag Karl Alber
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