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| ISBN | 9783498002671 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 19.07.2022 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Rowohlt |
| Sammlung | Besser lesen mit dem FALTER - Die Bücher zum Podcast Folge 51-100 |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Rowohlt Verlag GmbH Kirchenallee 19 | DE-20099 Hamburg produktsicherheit@rowohlt.de |
Dirk Stermanns Roman «Sechs Österreicher unter den ersten fünf», der sich allein in Österreich über hundertfünfzigtausendmal verkaufte, hatte einen Helden namens Dirk Stermann. Nun hat der Autor ein neues Buch über diesen Mann geschrieben. Es beginnt wie eine amüsante Gesellschaftssatire aus dem heutigen Wien: Dirk und seine Frau stehen vor einem Problem. Sie muss für ein paar Monate beruflich ins Ausland, aber er hat jetzt wirklich keine Zeit, sich den ganzen Tag um den gemeinsamen Sohn, Hermann, zu kümmern. Professionelle Hilfe muss also her. Freunde empfehlen, sehr modern, einen männlichen Babysitter. Sie hätten einen Ukrainer, sehr erfahren und gebildet, immer ein Zitat von Joseph Roth auf den Lippen.
Und die Entscheidung fällt, gegen all die blonden jungen Frauen, ebenfalls für einen Ukrainer. Auch wenn Maksym eigentlich nie Klassiker zitiert. Und erst macht der schweigsame Osteuropäer seine Sache auch ganz gut. Aber dann beginnt er, neben dem Sohn auch den Vater zu sitten. Und von da an scheint es nur noch eine Richtung zu geben: abwärts.
Ein Roman, wie ihn nur Dirk Stermann schreiben kann: komisch, grausig, herzerwärmend.
| ISBN | 9783498002671 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 19.07.2022 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Rowohlt |
| Sammlung | Besser lesen mit dem FALTER - Die Bücher zum Podcast Folge 51-100 |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Rowohlt Verlag GmbH Kirchenallee 19 | DE-20099 Hamburg produktsicherheit@rowohlt.de |

Sebastian Fasthuber in FALTER 33/2022 vom 17.08.2022 (S. 30)
Endlich schreibt Dirk Stermann den Nachfolger seines Bestsellers "Sechs Österreicher unter den ersten fünf". Zumindest lässt er das seinen Verlag glauben. Tatsächlich ist der Entertainer anderweitig beschäftigt, schwimmen ihm doch privat die Felle davon: Seine Frau bekommt einen Job in New York, Dirk bleibt mit dem kleinen Sohn in Wien. War es wirklich eine gute Idee, mit 50 erneut Vater zu werden? Zum Glück gibt es den Ukrainer Maksym, der sich als Babysitter und bulliger Deus ex Machina um beide kümmert.
"Maksym" ist eine locker-flockig geschriebene Autofiktion. Interessant wird sie, wenn man sie als Geschichte eines scheiternden alleinerziehenden Vaters, ja über Väter an sich liest ("oft über den Tod hinaus Wesen, von denen wir wenig wissen"). Nur manchmal gleitet Stermanns Beinahe-Entwicklungsroman ins Kabarettistische ab.

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