Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.
Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.
| Themen | Philosophie und Religion Philosophie Themen der Philosophie Ethik und Moralphilosophie |
|---|---|
| ISBN | 9783506773982 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 05.03.2012 |
| Größe | 23.3 x 15.7 cm |
| Verlag | Brill | Schöningh |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Brill Deutschland GmbH Wollmarktstr. 115 | DE-33098 Paderborn productsafety@degruyterbrill.com |
Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Wie kann mein Leben gelingen? So kann man die Grundfragen einer umfassenden praktischen Philosophie formulieren. Nach der vorliegenden philosophischen Theorie sind die Antworten in der Liebe und der Freundschaft zu suchen. Sie begreift Liebe als den Grundvollzug der Hinwendung bewussten Seins zu anderem bewusstem Sein, der sich in den Momenten des Erkennens, des Begehrens, des Anerkennens und des Wohlwollens artikuliert und in der Erwiderung seine Vollendung findet. Die Mehrzahl der herkömmlichen Ethiken beruft sich entweder auf allgemeingültige, unwandelbare Prinzipien, denen es pflichtgemäß zu folgen gilt, oder auf das Eigeninteresse, das durch individuelle wie gemeinschaftliche Zweckvernunft befördert wird. Die »Theorie der Freundschaft« nimmt dagegen das freundschaftliche Lieben zur Grundlage, das in zeitlich bedingten, endlichen Vollzügen Glücksstreben und Verbindlichkeit vereint. Aus ihm erheben sich moralische Verpflichtungen wie auch die Wege zu gelungenem Leben.
| Themen | Philosophie und Religion Philosophie Themen der Philosophie Ethik und Moralphilosophie |
|---|---|
| ISBN | 9783506773982 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 05.03.2012 |
| Größe | 23.3 x 15.7 cm |
| Verlag | Brill | Schöningh |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Brill Deutschland GmbH Wollmarktstr. 115 | DE-33098 Paderborn productsafety@degruyterbrill.com |

Andreas Kremla in FALTER 29/2012 vom 18.07.2012 (S. 30)
Was wurde nicht schon alles über die Liebe philosophiert! Zeit für die stabilere Form von Beziehungen: Freundschaft. Bei Konrad Utz darf die Liebe aber ohnedies auch mitspielen: Ihre minder leidenschaftlichen Formen, Wohlwollen und Anerkennung, entdeckt er als Basisingredienzien der Freundschaft.
Ansonsten setzt Utz vor allem aufs Bewusstsein und die Geschichte der Philosophie. Er baut auf Aristoteles auf, nimmt Anleihen bei Hegel und ignoriert aktuellere Ansätze wie die von Foucault oder Sloterdijk. Serviert wird ein eigenständiger Entwurf der Freundschaft, der über recht lange Wege zu einfachen, sehr lebensbejahenden Betrachtungen gelangt: "Nach der hier entwickelten Theorie gewinnt das Leben seinen Sinn gerade nicht von einem letzten Ziel und Ende her, sondern aus seiner ,Mitte', nämlich aus der Aktualität, in der es liebend vollzogen wird." Auf eine praktische Ethik verzichtet Utz. Die Frage "Was soll ich tun?" bleibt dem Leser überlassen. Ein liebevolles Hohelied auf die Freundschaft.

Wie gefällt Ihnen unser Shop?