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| Reihe | edition suhrkamp |
|---|---|
| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Politik und Staat Internationale Beziehungen |
| ISBN | 9783518123553 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 25.02.2004 |
| Größe | 17.7 x 10.8 cm |
| Verlag | Suhrkamp |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |
Die Europäische Union wird größer. Doch was gehört dazu und wo liegen die Grenzen? Zeigt sich am Fall der Türkei, was nicht dazugehören kann, wenn das, was zusammenwächst, auch zusammengehören soll? Hinter solchen Fragen steht jene nach der Identität Europas und die, ob die Europäische Union überhaupt eine Identität braucht, um zu leisten, was ihre Bürger von ihr erwarten. Was aber wäre es, das die Kulturen der Länder Europas heute miteinander verbindet? Gehört Religion dazu? Könnte ein Euro-Islam Teil der europäischen Identität sein?
Anhand historischer und aktueller Problemanalysen untersucht Thomas Meyer, ob aus einem politischen Verband ohne gemeinsame Identität ein demokratisches Gemeinwesen werden kann, mit dem sich die Bürger identifizieren, und geht dabei ein auf den Vertragsentwurf für eine europäische Verfassung, den der Konvent im Sommer 2003 vorlegt.
| Reihe | edition suhrkamp |
|---|---|
| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Politik und Staat Internationale Beziehungen |
| ISBN | 9783518123553 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 25.02.2004 |
| Größe | 17.7 x 10.8 cm |
| Verlag | Suhrkamp |
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Armin Thurnher in FALTER 32/2016 vom 10.08.2016 (S. 16)
Es ist erst zwölf Jahre her, und doch scheint das Buch einer anderen Ära zu entstammen. Aus einer, die nicht unkritisch, aber hoffnungsvoll auf die Zukunft der Europäischen Union blickte und Europa, wie der Untertitel des Buches sagte, eine Seele geben wollte. Thomas Meyer, sozialdemokratischer Denker, Politik- und Medienwissenschaftler, plädiert für eine politische, nicht eine kulturelle Identität der EU. Gerade das Türkei-Kapitel des Buches ist eine erneute Lektüre wert. Man könnte sich vorstellen, dass die Erdoğanitis auch nur eine gewisse historische Phase umfasst, und sollte darüber nicht vergessen: „Die Türkei hat sich seit 1923 beharrlich nach Westen, nämlich Europa orientiert und nicht nach Osten oder Süden.“
Dass Erdoğan mit dieser Orientierung brach, hat nicht nur mit seinen osmanischen Machtfantasien zu tun, sondern auch mit einer europäischen Haltung, die die Türkei nicht wirklich zu einer Verwestlichung ermutigte.

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