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| Reihe | edition unseld |
|---|---|
| Themen | Philosophie und Religion Philosophie Themen der Philosophie |
| ISBN | 9783518260135 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 22.10.2008 |
| Größe | 17.7 x 10.8 cm |
| Verlag | Suhrkamp |
| Übersetzung | Sabine Baumann |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |
Erwin Schrödinger (1887-1961) gilt als einer der Väter der Quantenphysik; 1933 erhielt er zusammen mit Paul Dirac den Nobelpreis. Schrödingers Schriften regen auch heute noch an zu einem neuen Blick auf die Welt – und sie haben nicht nur in der Physik weitreichende Folgen gehabt. Schrödinger gilt vielen Experten heute als ein Vordenker des Bioengineering, der Entwicklung von Techniken, mit denen sich Zellen, Gewebe und Lebewesen effizient manipulieren lassen. Und Philosophen attestieren ihm eine orientierende und provozierende Wirkung auf eine neue ökologisch motivierte Philosophie der Natur. In diesem Band entfalten führende amerikanische Naturwissenschaftler und Geisteswissenschaftler das kontroverse Potential von Schrödingers Denken und belegen die anhaltende philosophische und technisch-praktische Bedeutung der Erkenntnisse eines epochalen Wissenschaftlers.
"Die Welt ist ein Konstrukt aus unseren Empfindungen, Wahrnehmungen, Erinnerungen. Zwar ist es bequem, sie uns an und für sich einfach schlechthin vorhanden zu denken. Aber sie ist anscheinend nicht schon durch ihr bloßes Vorhandensein auch wirklich manifest."
Aus: Erwin Schrödinger, Geist und Materie
| Reihe | edition unseld |
|---|---|
| Themen | Philosophie und Religion Philosophie Themen der Philosophie |
| ISBN | 9783518260135 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 22.10.2008 |
| Größe | 17.7 x 10.8 cm |
| Verlag | Suhrkamp |
| Übersetzung | Sabine Baumann |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |

Sebastian Kiefer in FALTER 26/2009 vom 24.06.2009 (S. 19)
Erwin Schrödinger (1887–1961) war nicht nur ein glänzender Physiker, seine "Wellenmechanik" ist das noch immer gültige Modell, um den Ort und Impuls von Elementarteilchen in einem physikalischen System zu bestimmen; Schrödinger dichtete, war ein grübelnder Mystiker und ein Virtuose des mathematischen Modells zugleich. Seine Spekulationen nahmen die DNA vorweg, den genetischen Code, ja sogar das heutige Denken in Vernetzungen. Der Pathologe Michael Hendrickson bewertet in seinem die Hälfte des Bandes einnehmenden Aufsatz mit klaren Argumenten und Bewusstsein für die Implikationen der eigenen Fragestellungen die Folgen von Schrödingers Denken in Genetik und Krebsforschung, führt in die moderne Genforschung ein und plädiert überzeugend dafür, das linear-kausale Denken der ursprünglichen Genforschung, dem Schrödinger weitgehend angehörte, durch ein Denken in Begriffen selbstorganisierender Systeme zu ersetzen.
Die Qualitäten dieses Aufsatzes alleine machen das Buch lesenswert – was sich vom geisteswissenschaftlichen Gegenpart des Bandes nicht sagen lässt. Er demonstriert vor allem seinen Unwillen, sich kundig zu machen, was in Schrödingers Forschung überhaupt auf dem Spiel steht, und ergeht sich ansonsten in assoziativen Anmerkungen über die Biografie und Paraphrasen von Motiven des "philosophierenden" Schrödinger.

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