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| ISBN | 9783518422311 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 19.04.2011 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Suhrkamp |
| Übersetzung | Nicolaus Bornhorn |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |
Nach seinem großen Erfolg "Warum Denken traurig macht. Zehn (mögliche) Gründe" legt George Steiner mit diesen Essays ein weiteres Werk bei Suhrkamp vor. Darin folgt der Meister des Lesens in literarisch-philosophischen Essays einem Zug glanzvoller Namen: Beckett und Brecht, Broch und Celan, Cioran und Canetti, Nabokov und Koestler, Kraus und Bernhard, Benjamin und Scholem, Céline, Simone Weil und Lévi-Strauss, um nur einige zu nennen. Die Mehrzahl von ihnen verbindet sich mit dem von Steiner selbst geprägten Begriff der ›Suhrkamp-Kultur‹.
Geheimnis und Wunder, aber auch die Abgründe künstlerischer Schöpfung sind es, die den Kritiker anziehen. Unter seinem scharfen Blick können intellektuelle Masken durchaus fallen. Und doch ist George Steiner vor allem eines: ein Liebender. Versessen auf die Lektüre, auf den physiognomischen Klang der jeweils ganz eigenen Stimme, zieht er sie hinein in einen »Raum des Geistes, wo dieser seine Flügel öffnen kann: in die Stille« (Antoine de Saint-Exupéry).
Nach den vielbesprochenen und erfolgreichen englischen, französischen und italienischen Ausgaben liegen George Steiners »Lektüren«, eine Auswahl seiner brillanten Essays für den "New Yorker", nun endlich auch in deutscher Sprache vor.
| ISBN | 9783518422311 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 19.04.2011 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Suhrkamp |
| Übersetzung | Nicolaus Bornhorn |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |

Sebastian Fasthuber in FALTER 36/2011 vom 07.09.2011 (S. 40)
Der US-amerikanische Literaturprofessor und Kulturphilosoph mit österreichischen Vorfahren (Jg. 1929) beweist in diesem Band, der auf den altersweisen Bestseller "Warum Denken traurig macht. Zehn (mögliche) Gründe" folgt, erneut seine Belesenheit. "Im Raum der Stille", der schon ältere Essays versammelt, ist ein Plädoyer für die Versenkung in Lektüre und bietet Erhellendes über Autoren wie Karl Kraus oder Hermann Broch (dessen "Tod des Vergil" der Autor noch über Joyce' "Ulysses" stellt). Dass Thomas Bernhard sein Leben nicht in Kärnten verbracht hat, hätte bei Suhrkamp allerdings jemandem auffallen können.

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