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| ISBN | 9783518424018 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 20.08.2013 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Suhrkamp |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |
Der rundliche Rheinländer Altfried Janich findet nach der Wiedervereinigung eine Stelle im »Ostschloss«, einem heruntergekommenen Barockbau, der neuerdings eine psychiatrische Anstalt beherbergt. Hier hält er es für seine Aufgabe, seinen Patienten gegenüber die Sonnenposition einzunehmen, ihnen Orientierung und eine Quelle des Trostes zu sein. Als sein Freund Odilo durch einen rätselhaften Autounfall zu Tode kommt, gerät er selbst auf die Nachtseite der Dinge. Tagsüber rücken ihm die Patienten zu nahe, nachts geistert er durch die Säle, es bedrängen ihn Erinnerungen, und auch seine Familiengeschichte mit ihren Verlusten holt ihn ein. Altfrieds ganzes bisheriges Leben scheint auf die Situation im Schloss zuzulaufen: Alle Geschichten enden hier, und bald stellt sich die Gewissheit ein, dass er aus dem Schloss nicht mehr wegkommen wird.
Marion Poschmanns lange erwartete neue Prosa ist ein Roman über Deutschland aus der Sicht der Kriegsenkel. Ein Roman über die Macht der Zeit, über Erinnerung und zeitlose Verbundenheit. Ein Roman über fragile Identitäten, über den schönen Schein und die Suche nach dem inneren Licht –funkelnd, glasklar und von subtiler Spannung.
| ISBN | 9783518424018 |
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| Erscheinungsdatum | 20.08.2013 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Suhrkamp |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |

Kirstin Breitenfellner in FALTER 43/2013 vom 23.10.2013 (S. 34)
Metaphern, literarische Anspielungen, Synonymreihen: Marion Poschmanns Roman "Die Sonnenposition", für den die Autorin soeben den Wilhelm-Raabe-Preis zugesprochen bekam, ruft Assoziationen zum Werk Brigitte Kronauers wach, das für manche schiere Wortmagie ist, für andere bloß Wortgeklingel. Auch im Verlaufe der Lektüre wird man den Verdacht nicht los, dass die Geschichte von Altfried Janich, dem 32-jährigen dicklichen, rotblonden Psychiater, und dessen unnahbarem Freund Odilo, einem Biologen mit dem Spezialgebiet Bioluminiszenz, nur dazu dient, Poschmanns lyrische Wortgewalt zu entfachen – die freilich in dieser Generation (Poschmann ist 43) ihresgleichen sucht. Tapetenarten, Blumen, Marmeladesorten oder Wolken und nicht zuletzt den programmatischen Lichtphänomenen wird dabei mehr Augenmerk geschenkt als der Beziehung ihrer Helden, die inmitten dieses Sprachfeuerwerks in einem merkwürdigen Dunkel bleiben.

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