Tagebuch der Übersiedlung

€ 24.7
Lieferung in 2-7 Werktagen
-
+
Kurzbeschreibung des Verlags:


»Weiß vor Angst und Schlaflosigkeit, machten wir uns auf nachzusehen, was von Marindvor übriggeblieben war.« Wieder sind sie verschont geblieben: ein Granatsplitter hat nicht den Autor und seine Frau, aber die Bücher getroffen: William Faulkner, Nadeshda Mandelstam, Gottfried Kellers »Grünen Heinrich«.
In kurzen, unvergesslichen Szenen beschreibt Dževad Karahasan das Leben im belagerten Sarajevo. Einen Mann, der aus der Warteschlange tritt, sich auf ein Mäuerchen setzt und stirbt. Die Evakuierung der jüdischen Gemeinde. Das absurde Gespräch mit einem französischen Korrespondenten über Hunger und Kälte.
Sarkasmus, Humor, Güte und eine beeindruckende geistige Souveränität charakterisieren die Haltung, mit der Karahasan vom Alltag im Krieg und von der Übersiedlung einer kulturell und religiös polyphonen Stadt in die Sphäre des Idealen schreibt.
Das Tagebuch der Übersiedlung ist ein bleibendes Zeugnis über die Belagerung Sarajevos – weniger im Sinne einer Alltagsdokumentation als durch seine gedankliche und ethische Strahlkraft.

weiterlesen
FALTER-Rezension

„Das Leben lässt sich nicht abgrenzen“

Der Schriftsteller Dževad Karahasan setzt sich im Schneidersitz auf den Boden. Im Arbeitszimmer seiner Grazer Wohnung stehen ein Tisch zum Fenster hin, ein Bücherregal und ein Diwan an der Wand. Karahasan nimmt in der rechten hinteren Ecke des Raumes Platz, hinter ihm liegen einige Pölster. Er wird sich in den kommenden zwei Stunden kein einziges Mal anlehnen. Wenn der Schriftsteller spricht, spricht er auch mit seinem Körper. Er streckt und krümmt ihn, er gestikuliert, er lässt sein Gegenüber nicht aus den Augen. Sein Blick ist durchdringend und gütig zugleich. Auch jetzt, wo ihn eine Krankheit gezeichnet hat, gönnt er sich nicht mehr Ruhe als unbedingt notwendig. „Man muss sich von Kitschvorstellungen über das Leben befreien“, sagt er. Er sei bisher ohnehin unverschämt gesund gewesen.

Dževad Karahasan, 68, ist Bosniens berühmtester Schriftsteller. Er ist Literaturwissenschaftler, Dramaturg, Dramatiker und Intellektueller, schreibt Romane, Essays und Erzählungen. Einen Teil des Jahres lebt er in Graz, die restlichen Monate in Sarajevo. Oft wird er als europäischer Erzähler bezeichnet. Als jemand, der Ost und West verbindet, orientalische Mystik mit westlicher Aufklärung, der Toleranz und Vielfalt in sich trägt und mit seinen Schriften verteidigt. Karahasan ist auch ein Weltenerzähler. Die Welt, von der er ausgeht, ist Sarajevo, diese jahrhundertealte Stadt, in der vier monotheistische Religionsgemeinschaften beheimatet sind, umgeben von Hügeln und Bergen in der Mitte eines herzförmigen Staates namens Bosnien und Herzegowina.

„Wie die Kristallkugel einer Wahrsagerin, die alle Geschehnisse enthält“, schreibt Karahasan in „Tagebuch der Übersiedlung“, „alles, was ein Mensch erleben kann, alle Dinge und alle Erscheinungen der Welt, oder wie das Aleph von Borges alles, was gewesen ist, alles, was sein wird, und alles, was überhaupt sein könnte, in sich vereint, so enthält auch Sarajevo alles, was die Welt westlich von Indien konstituiert.“

„Tagebuch der Übersiedlung“ ist die Neuübersetzung und erweiterte Fassung eines von Karahasans Hauptwerken. Das Buch handelt von der Struktur Sarajevos, die in einem fragilen Verhältnis zwischen innen und außen, einem In-sich-gekehrt-Sein und Sich-der-Welt-Öffnen besteht. Und es erzählt von Zerstörung und den Wunden, die Menschen und Gebäuden im Krieg der 1990er Jahre zugefügt wurden.

So sehr sich Identität verändern und wachsen kann, bleibt der Stadt doch ein Kern, der beständig ist. In Sarajevo bedeutet dies, dass Muslime, Katholiken, Orthodoxe, Juden und Atheisten bis zum heutigen Tag miteinander und nebeneinander leben. Die Kriegstreiber hatten das Ziel, dieses Gefüge zu zerstören. 1425 Tage war die Stadt von 1992 bis 1996 belagert, wurde von bosnischen Serben beschossen. Die Bewohner litten unter Hunger, Durst und Kälte und suchten Deckung vor den Heckenschützen. Doch Sarajevo hat überlebt.

Bisher hieß das Buch „Tagebuch der Aussiedlung“. Die Bedeutungsverschiebung war wichtig, erklärt Karahasan. „‚Aussiedlung‘ bezieht sich auf meine Wenigkeit. Ich siedelte von Sarajevo aus. ‚Übersiedlung‘ bezieht sich auf Sarajevo. Der neue Titel sagt aus, dass Sarajevo aus einer Wirklichkeit in eine Idealität übersiedelt ist.“ Und dieses ideale Sarajevo existiere nur noch in Erinnerungen von Menschen, die sich nach der Stadt, die sie einst erlebt haben, sehnen.

Er selbst wolle nicht als Gegenstand seines Buches präsentiert werden, sagt Karahasan. Ihm gehe es darum, zu seinem Ich andere Stimmen hinzuzufügen, Ereignisse und Erinnerungen. Das Ich und seine materiellen Bedürfnisse sollten vor dem Menschen als geistigem Wesen zurücktreten.

Karahasan berichtet im „Tagebuch der Übersiedlung“ von einer Begegnung mit einem „wohlgesinnten und klugen Menschen aus Frankreich“ während der Belagerung von Sarajevo. Dieser fragte ihn, „wie ich es denn schaffe, ohne Wasser zu leben, und ich habe geantwortet, manchmal gebe es ja Wasser und es regne auch, so dass man das Regenwasser aus der Dachrinne auffangen könne. Und dann versuchte ich zu erklären, dass es wichtiger sei, Sarajevo und die Möglichkeit des Zusammenlebens von vier Religionen und vier Nationen in dieser Stadt zu retten, als sich mit meinen Wasserproblemen zu befassen“. Nach vier Stunden trennten sich die Männer, der Gast gekränkt „über meine Weigerung, in dem Maße Opfer zu sein, wie er es geplant hatte“.

Karahasan stieß mit dieser Haltung nicht nur den Besucher aus Frankreich vor den Kopf. Beharrlich wiederholte und argumentierte er, wie sehr der geistige Verlust schmerze, den sein Land erlitten habe. Etwa als die Nationalbibliothek abbrannte, Kirchen, Moscheen und Synagogen beschossen wurden, den Menschen eingetrichtert wurde, nur ihr eigenes Kollektiv sei das wichtigste und wertvollste. Dass sie zuvorderst Angehörige einer Nation und einer Religion seien und erst dann Individuen. Karahasan hält dagegen: „Ich kann nur ich sein, wenn du du bist. Ohne ein dich kann ich mich nicht wiedererkennen. In Sarajevo leben die Menschen diese Erkenntnis seit 500 Jahren. Auch heute.“

Karahasans Leben schreibt sich in die Geschichte Sarajevos ein. 1972 zieht er aus seiner Heimatstadt Duvno, die zwischen den Landesteilen Bosnien und Herzegowina liegt – „ich bin also in ‚und‘ geboren“ – zum Studium in die Hauptstadt der jugoslawischen Teilrepublik. Zu dieser Zeit geriet Sarajevo in Bewegung, wollte sich auch der Welt außerhalb des Tito-Staats bemerkbar machen. Überall wurde gebaut. Die Band Bijelo Dugme mit Goran Bregović an der Spitze gründete sich 1974 und wurde zum populärsten Rock-Export Jugoslawiens. 1984 fanden die olympischen Winterspiele in Sarajevo statt. Am 5. April 1992 erschossen Heckenschützen zwei Frauen auf der Vrbanja-Brücke. Die beiden waren mit vielen anderen in die Stadt gekommen, um für den Frieden zu demonstrieren. Es war der Beginn des Krieges und der Belagerung.

Karahasan schildert in seinem Buch eindringliche Begebenheiten. Eines Tages, als er sich wieder einmal um Wasser anstellte, kam Unruhe auf. Die Menschen scharten sich um einen Mann, der sich, während er wartete, an die Kellerwand gestellt und allen gedeutet hatte, sie mögen vorgehen. Er war gestorben. Leise und regungslos.

Karahasan notiert im „Tagebuch“: „Verstört durch das, was ich empfand, schaute ich die Menschen um mich herum an und überzeugte mich, dass sie das Gleiche empfanden.“ Es war Neid. „Deswegen, weil er so still und ruhig, sozusagen natürlich gestorben war, hier und in dieser Zeit, wo es ein Privileg war, das kaum einer von uns haben würde?“ Das Leben hatte sich in grausamer Weise verkehrt. Menschen neideten sich den Tod.

Als klar war, dass zwar die ganze Welt auf das belagerte Sarajevo blickte, aber niemand ernsthaft etwas unternehmen würde, um die Stadt und ihre Bewohner zu befreien, half nur noch bitterer Humor. „Zum Beispiel: Was ist der schlimmste Fluch, der dich treffen kann?“, fragt Karahasan. „Es möge aus deiner Küche Christiane Amanpour berichten!“ Amanpour arbeitete damals als Kriegsreporterin für CNN. „Das waren immer sehr pathetische, emotionsgeladenen Berichte“, erzählt der Schriftsteller. „Sie suchte die Nähe der Einheimischen und wollte mit ihnen kommunizieren. Die Leute haben sehr bald verstanden, dass all das ein billiges Theater war.“

Mit dem Krieg kam der Verlust. Und mit dem Verlust die Liebe. Sarajevo wurde zu Karahasans Schicksalsort. Als sein Haus im Stadtteil Marijndvor zum ersten Mal beschossen wurde, schaute er es sich genau an: „Damals sah ich zum ersten Mal, dass mein Haus wirklich schön ist, und ich spürte, dass ich es liebe“, schreibt Karahasan. Das bedeute, „dass ich mich von ihm verabschiede, das bedeutet, dass es zu meiner Erinnerung wird, weil wir den vollen Wert von allem, dem wir begegnen, erst dann erhalten, wenn das, dem wir begegnet sind, aus dieser Welt ins Gedächtnis übersiedelt“. Die Aussiedlung stand noch bevor. Die Übersiedlung hatte schon begonnen.

Karahasan verließ Sarajevo im Jahr 1993. Nenad Popović, Inhaber des Verlags ­Durieux in Zagreb, überzeugte den Schriftsteller und seine Frau, die Publizistin Dragana Tomašević, zu fliehen. Als Schriftsteller möge er international Zeugnis davon ablegen, was in seinem Land geschehe.

War es richtig? „Ist man verpflichtet, mit seinen Nächsten ihr Leid zu teilen?“, fragt Karahasan. „Wenn ich vor der Wahl stehe, die mich dazu zwingt, entweder meinen Beruf oder meine Heimat zu verraten, was dann?“ Karahasan richtet sich kerzengerade auf. Seine Augen bekommen einen hellen Glanz. „Kitschvorstellungen über das Leben, die uns alltäglich aufgedrängt werden, bemühen sich, das Leben absolut einfach darzustellen. Dabei ist das Leben verdammt komplex und voller Fallen und Entscheidungen, bei denen man nicht richtig wählen kann. Wie auch immer unsere Wahl ausgefallen ist.“ Bis Karahasan 1997 als Stadtschreiber nach Graz zog, lebte er in Salzburg, Berlin und Göttingen. 1996 kehrte er das erste Mal nach Sarajevo zurück.

Eines der Kapitel in der erweiterten Fassung des „Tagebuchs der Übersiedlung“ widmet Karahasan dem ehemaligen Rathaus, das ab 1945 als National- und Universitätsbibliothek diente, der Vijećnica. Im Krieg wurde das Gebäude, das die österreichisch-ungarischen Besatzer Ende des 19. Jahrhunderts errichtet hatten, beschossen und ging in Flammen auf. Unzählige Bücher und Manuskripte verbrannten.

Mittlerweile ist die Vijećnica wieder aufgebaut. Karahasan fühlt sich betrogen. Man bemühte sich, das Gebäude möglichst dem Original getreu wieder herzustellen. Aber sonst? „Die Vijećnica war ein Ort des Geistes. Alles war lebendig.“ Das neue Gebäude habe mit dem Leben nichts mehr zu tun. Es sei eine Attraktion für Touristen. „Ich möchte daran erinnern, dass die Welt des Tourismus eine schreckliche ist. In der Welt, in der Tourismus herrscht, verwandeln sich die Menschen in Kellner und Gäste. Da ist niemand zuhause. Tourismus schließt tiefe Erkenntnis aus.“

Karahasan geht auch mit der Literatur und ihrer Verantwortung für den Krieg hart ins Gericht. Nicht nur, weil er der Literatur einen großen Einfluss auf das Zusammenleben der Menschen zuschreibt – „Will die Literatur sein, was sie einzig sein kann, muss sie die Einheit der Welt und die Ganzheitlichkeit des Menschen verteidigen; andernfalls gerät sie zum Missbrauch des literarischen Könnens und Handwerks“–, sondern, weil einige der Verantwortlichen auch Schriftsteller waren. Etwa Dobrica Ćosić, serbischer Autor und Präsident Jugoslawiens.

Und was denkt Karahasan über den Literaturnobelpreisträger Peter Handke, der seit Jahrzehnten die Nähe der serbischen sucht? „Ein Mann beginnt seine Karriere, indem er behauptet, er sei ein Dichter aus dem Elfenbeinturm“, sagt Karahasan. „Und er beendet sie im Dienst einer ultrachauvinistischen Ideologie. Kann man als Dichter aus dem Elfenbeinturm die Vernichtung einer Bibliothek feiern? Offensichtlich ja.“ Er versuche Handke zu verstehen. Aber sehr weit sei er noch nicht gekommen.

Karahasan berichtet von einer Begebenheit, die ihm sein verstorbener Freund Jovan Divjak erzählt hat. Divjak, ein Serbe und General der bosnischen Armee, die Sarajevo verteidigt hatte, empfing Handke nach dem Krieg. Dieser wollte von ihm wissen, wie es denn in Sarajevo während der Belagerung gewesen sei. Divjak erzählte stundenlang. Am Ende habe Handke gesagt: „Nein, das stimmt nicht. Sie haben es falsch in Erinnerung.“ Divjak habe geantwortet: „Kein Problem. Sie wissen es besser.“

Während der Regen an die Fensterscheiben prasselt, vergeht die Zeit viel zu schnell. Eine halbe Stunde noch, sagt Karahasan. Und spricht über seine Kindheit in Duvno, das heute Tomislavgrad heißt. Er sei auf einer Hochebene aufgewachsen, „mit extrem viel Licht“. Im Gegensatz zu Jugoslawien sei Bosnien „kein politisches Projekt, sondern eine Schöpfung der Kultur. Eine bestimmte Form des Lebens am Rande der großen Imperien.“ Bosnien sei niemals mächtig gewesen. Weil Kultur über keine Macht verfüge. Aber dafür sei sie „verdammt zäh“.

Deshalb werde Bosnien auch in Zukunft überleben. Daran würde auch der Plan des slowenischen Ministerpräsidenten Janez Janša nichts ändern, der in den letzten Monaten die Runde gemacht hat. Er sieht eine Neuordnung des Westbalkans nach ethnischen Kriterien vor. Die serbische Republik Bosnien und Herzegowina, die erst durch den Krieg entstanden ist, käme zu Serbien, die Herzegowina zu Kroatien, der kleine Rest bliebe Bosnien. Im Krieg der 1990er-Jahre wurden 100.000 Menschen getötet, Frauen systematisch vergewaltigt und zwei Millionen Menschen vertrieben. Das Ziel der nationalistischen Kriegstreiber war genau diese ethnische Neuordnung, die nun in Janšas Plan erneut – mit anderen Mitteln – vorgeschlagen wird. Offenbar hat die europäische Politik nicht aus der Geschichte gelernt. Der große Aufschrei blieb bisher aus.

Im Jänner 1993 bekam Karahasan Besuch von einem amerikanischen Journalisten. Gemeinsam saßen sie im Luftschutzkeller und der Gast wollte wissen, „warum wir (die Bewohner Sarajevos) einer Teilung Bosniens und der Stadt denn nicht zustimmten, wenn das der Weg zum Frieden sei“, erzählt Karahasan im „Tagebuch“. „Ich antwortete, ich würde begeistert zustimmen, wenn er einen Vorschlag mache, wie die Teilung von Bosnien und Sarajevo denn durchgeführt werden solle.“ Karahasan zeigte auf seine Nachbarn und erklärte, dass nur die Ehepartner eines der anwesenden zehn Paare derselben Nationalität angehörten. Die anderen neun waren sogenannte Mischehen. „Wenn Sarajevo geteilt würde, könnte ich nicht baden, weil die Badewanne in der serbischen Provinz meiner Frau bliebe, aber dafür könnte sich meine Frau nicht einfach waschen, weil das Waschbecken in meiner Provinz bliebe.“

Heute, knapp drei Jahrzehnte nach diesem Zusammentreffen, sitzt Karahasan wieder da und argumentiert, warum man Bosnien und Herzegowina nicht teilen könne. „Das Schlimme daran ist, dass immer wieder von irgendwoher ein Janša auftaucht.“ Das Unglück breite sich aus. „Ich habe erlebt, wie es aussieht, wenn man am lebendigen Leib einer Kultur, einer Stadt, eines Landes scharfe Grenzen ziehen will. Das Leben lässt sich nicht abgrenzen. Das Leben fließt, verdammt noch mal.“

Stefanie Panzenböck in Falter 22/2021 vom 04.06.2021 (S. 40)

weiterlesen
Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783518429815
Erscheinungsdatum 10.05.2021
Umfang 223 Seiten
Genre Belletristik/Essays, Feuilleton, Literaturkritik, Interviews
Format Hardcover
Verlag Suhrkamp
Übersetzung Katharina Wolf-Griesshaber
Diese Produkte könnten Sie auch interessieren:
Henry Miller, Fritz J. Raddatz
€ 18,50
Gabriele Anderl
€ 30,00
Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Literarische Gesellschaft, Karlsruhe, Matthi...
€ 12,40
Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Literarische Gesellschaft, Karlsruhe, Matthi...
€ 10,30
Jens Dirksen
€ 10,30
Thomas Plaßmann
€ 10,30
Maike Maibaum
€ 10,30