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| Themen | Belletristik Allgemein, nicht nach Genre Allgemein und literarisch |
|---|---|
| ISBN | 9783518432754 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 11.03.2026 |
| Größe | 20.8 x 13.2 cm |
| Verlag | Suhrkamp |
| Übersetzung | Nikolaus Stingl |
| Lieferzeit | Derzeit nicht lieferbar |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |
Transkription ist ein smarter, witziger und wendiger Roman über uns und die Geräte, die unsere Gefühle, Erfahrungen und Beziehungen formatieren – und immer tiefer in das eingreifen, was wir für uns selbst halten.
Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen, diesem überlebensgroßen Urgestein der Kunstszene, Vater seines besten College-Freundes. Vor dem Termin fällt ihm allerdings im Hotel das Smartphone ins Klo, und er kommt ohne Aufnahmegerät zum Interview. Was er aus Gründen, die ihm selbst nicht klar sind, nicht zugeben kann oder will. Daraus entwickelt sich eine turbulente Geschichte mit bizarren Folgen, das emotionale Drama – nicht nur – dreier Männer, die mit der Frage kämpfen, was es heißt, in dieser unseren wackeligen Wirklichkeit (was ist das eigentlich, Wirklichkeit ?), ein guter Freund, ein guter Vater und überhaupt ein guter Mensch zu sein.
| Themen | Belletristik Allgemein, nicht nach Genre Allgemein und literarisch |
|---|---|
| ISBN | 9783518432754 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 11.03.2026 |
| Größe | 20.8 x 13.2 cm |
| Verlag | Suhrkamp |
| Übersetzung | Nikolaus Stingl |
| Lieferzeit | Derzeit nicht lieferbar |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |

Sebastian Fasthuber in FALTER 13/2026 vom 25.03.2026 (S. 28)
Der Albtraum des Journalisten: Das Aufnahmegerät versagt den Dienst. Bevor er seinen betagten Mentor trifft, um ihn für eine Zeitschrift zu interviewen, fällt dem Ich-Erzähler das Handy ins Wasser. Ohne zu wissen, warum er so verfährt, täuscht er den Gesprächspartner, tut so, als würde das Gerät aufnehmen. Später rekonstruiert er das Interview aus dem Gedächtnis.
Vieles in dem kurzen, doch extrem assoziationsreichen Roman bleibt vage. Das ist typisch für Ben Lerner, der als neuer Wunderwuzzi der US-Literatur gilt. Die Anspielungen in "Transkription" reichen von Franz Kafka bis Alexander Kluge, an dem sich die Figur des Mentors orientiert. Über weite Strecken folgt das Buch der Logik von Träumen. Immer wieder gelingen Lerner Sätze von glasklarer Schönheit. Bei allem Kunstwollen liest sich das recht kurzweilig.

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