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| ISBN | 9783518588192 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 11.09.2024 |
| Genre | Geisteswissenschaften allgemein |
| Verlag | Suhrkamp |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |
In diesem Buch gibt Jürgen Habermas Auskunft – über die Motive seines Denkens, die Umstände, unter denen es sich entwickelte, und die Veränderungen, die es im Lauf der Jahrzehnte erfuhr. Er erzählt vom Entstehungsprozess seines Werks, von wegweisenden Lektüren und prägenden kollegialen Begegnungen. So entsteht das Bild eines reichen Beziehungsgeflechts, das sich über große Teile der intellektuellen Landkarte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart erstreckt.
Im Rückblick auf zahlreiche Stationen seines Denkwegs spricht Habermas unter anderem über seine generationsspezifische Ausgangssituation, über Schlüsselerlebnisse mit seinen akademischen Lehrern, über zeitgeschichtliche Tendenzen und politische Überzeugungen sowie die eigenen wissenschaftlichen Arbeiten und deren Rezeption. An sein jüngstes Großwerk
Auch eine Geschichte der Philosophie
anschließend, werden außerdem zentrale Begriffe und argumentative Strategien aus dem Habermas-Kosmos aufgerufen und kritisch verhandelt.
Und immer wieder wird deutlich, worum es diesem Philosophen im Grundsatz geht: um »die Begründung des Quäntchens Vernunftvertrauen und der Pflicht zum Gebrauch unserer Vernunft«.
| ISBN | 9783518588192 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 11.09.2024 |
| Genre | Geisteswissenschaften allgemein |
| Verlag | Suhrkamp |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |

Robert Misik in FALTER 39/2024 vom 25.09.2024 (S. 23)
95 Jahre ist Jürgen Habermas mittlerweile alt, aber immer noch hyperaktiv. Im jüngsten Gesprächsband blickt der große, alte Junggebliebene der Frankfurter Schule auf ein langes Philosophenleben zurück. Beinahe verzweifelt klingt Habermas "angesichts erdrückender politischer Regressionen". Der große Optimist des deutschen Geisteslebens ruft aber aus, dass "der Defätismus nicht das letzte Wort behalten" dürfe: "Wir sind es, die uns zusammenrappeln müssen."Funken schlägt die Selbstauskunft da, wenn Habermas seine jungen Jahre beschreibt. Wie er ans Institut für Sozialforschung kam und Mitarbeiter von Theodor W. Adorno wurde. "Plötzlich war die doch längst versunkene, von uns durch die Nazizeit abgeschnittene intellektuelle Epoche der Weimarer Zeit alltägliche Gegenwart." Die Maxime seiner Philosophie und seines ganzen geistigen Tuns formuliert er lapidar: "Die Welt um ein Winziges besser zu machen oder auch nur dazu beizutragen, die stets drohenden Regressionen aufzuhalten."

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