Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen

Mit einem Nachwort von Didier Eribon
112 Seiten, Taschenbuch
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ISBN 9783518588376
Erscheinungsdatum 15.09.2025
Genre Philosophie
Verlag Suhrkamp
Nachwort von Didier Eribon
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HerstellerangabenAnzeigen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44 | DE-10119 Berlin
info@suhrkamp.de
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Kurzbeschreibung des Verlags



80 Prozent der Deutschen möchten im eigenen Bett sterben, aber 80 Prozent der Deutschen sterben in Institutionen. Früher schied man im Kreise der Familie aus dem Leben, heute ist man dabei allein. Hygienisch, aber einsam – das ist die traurige Realität des Sterbens in unseren Tagen. Wie es dazu gekommen ist, beschreibt Norbert Elias in seinem berühmten Essay, der auf die moderne Gesellschaft aus der Perspektive ihres Umgangs mit Sterblichkeit und Tod blickt.



Elias schildert, wie und warum der Tod allmählich hinter die Kulissen der alltäglichen Lebensvollzüge verbannt wurde und die Menschen sich von ihrer eigenen Sterblichkeit entfremdet haben. Die Gesunden wollen nichts davon wissen, weshalb sie die Gebrechlichen früh aus der Gemeinschaft der Lebenden ausschließen. Und »wenn ein Mensch im Sterben fühlen muß, daß er [...] kaum noch Bedeutung für die umgebenen Menschen besitzt, dann ist er wirklich einsam«.




Welches Licht auf eine Gesellschaft fällt, die solche Einsamkeit zulässt, und was man dagegen tun könnte, erkundet Didier Eribon in seinem Nachwort zu diesem meisterlichen Text, der in den Jahrzehnten seit der Niederschrift nichts von seiner Relevanz und Schönheit verloren hat.


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FALTER-Rezension

Alfred Pfoser in FALTER 8/2026 vom 18.02.2026 (S. 30)

Der Essay "Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen" von Norbert Elias ist 1982 erstmals erschienen, nun hat der Suhrkamp Verlag ihn neu aufgelegt: Diesmal mit einem Vorwort von Didier Eribon, ebenfalls Soziologe, der in "Die Arbeiterin" über das Altern und Sterben seiner Mutter sinnierte.

Elias konfrontiert uns mit einer aufrüttelnden Botschaft: Kümmert euch weniger um die körperlichen Baustellen der Alten, tut mehr, um ihre Einsamkeit und Vereinzelung im letzten Stadium des Lebens zu lindern. Die technische Vervollkommnung der Medizin hat zwar das Leben drastisch verlängert, aber der Umgang unserer Gesellschaft mit der letzten Phase, dem Sterben, ist brutal, denn er besteht in Mechanismen der Aussonderung. Wir wollen damit wenig zu tun haben, denn der Anblick des Sterbens wirkt peinlich.

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