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| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Gesellschaft und Kultur, allgemein Kultur- und Medienwissenschaften |
|---|---|
| ISBN | 9783520433015 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 03.08.2015 |
| Größe | 17.6 x 11 cm |
| Verlag | Alfred Kröner Verlag |
| Herausgegeben von | Renate Möhrmann |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
»Wenn die feuchten Augen leuchten von der Wehmut lindem Tau Dann entsiegelt, drin gespiegelt, sich dem Blick die Himmelsau« (August Wilhelm Schlegel) Über das Lachen ist viel geschrieben worden, wenig über das Weinen. Und doch hat die Menschheit im Verlauf ihrer Geschichte kübelweise Tränen vergossen. Je nach kulturellem Hintergrund wurden sie interpretiert als Zeichen edler Leidenschaft, als Fenster zur Seele, als Beweis tiefer Empfindungsfähigkeit, aber auch als Mangel an Selbstbeherrschung und Kennzeichen von Verweichlichung. Es gibt bittere Tränen, Tränen, die erleichtern, Tränen der Rührung und Tränen des Lachens; nicht selten werden Tränen gar zur Waffe. 19 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben den Tränenfluss durch die Zeiten verfolgt, in der Literatur, im Theater, im Bild und auch im Film. Was sie zutage fördern, ist hochspannend und absolut lesenswert.
| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Gesellschaft und Kultur, allgemein Kultur- und Medienwissenschaften |
|---|---|
| ISBN | 9783520433015 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 03.08.2015 |
| Größe | 17.6 x 11 cm |
| Verlag | Alfred Kröner Verlag |
| Herausgegeben von | Renate Möhrmann |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |

Andreas Kremla in FALTER 25/2015 vom 17.06.2015 (S. 32)
Weinen für Erwachsene war bisher nicht lieferbar. Ein paar Titel über Kinder finden sich im Angebot. Abseits davon aber schweigt die Literatur über diese genuin menschliche Fähigkeit. Renate Möhrmann will das ändern. Die Theaterwissenschaftlerin und ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete hat Autoren aus der Literatur- und Medienforschung versammelt, um in 19 einzelnen Beiträgen die „Verschiedenheit von Tränen“ zu erkunden. Das Spektrum reicht von den Tränen des Zorns in Homers „Ilias“ bis zu Oprah Winfreys Reality-Rührshow, von Shakespeares tragisch Trauernden bis zu weinenden Samurai. Dazwischen gibt es mittelalterliches Gebetsweinen und Liebestränen.
Etwas stilistische Heterogenität und stellenweise Fachjargon muss man in Kauf nehmen, die meisten Beiträge aber lesen sich plastisch und klar. Sie verbinden sich weniger zur im Titel verheißenen Kulturgeschichte als zu einer bunten Collage.

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