Religion und Mobilität

Zum Verhältnis von raumbezogener Mobilität und religiöser Identitätsbildung im frühneuzeitlichen Europa
425 Seiten, Hardcover
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Reihe Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz - Beihefte
ISBN 9783525100943
Erscheinungsdatum 15.09.2010
Genre Geschichte/Neuzeit bis 1918
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
Herausgegeben von Henning P. Jürgens
Herausgegeben von Vera von der Osten-Sacken, Bettina Braun, Susanne Lachenicht, Heinz Schilling, Matthias Morgenstern, Gesine Carl, Margit Kern, Christian Windler, Felix Konrad, Manuel Fernández Chaves, Rafael Mauricio Pérez García, Thomas Weller, Klaus Weber, Almut Bues, Marian Füssel, Matthias Asche, Thomas Weller
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Brill Deutschland GmbH
Wollmarktstr. 115 | DE-33098 Paderborn
productsafety@degruyterbrill.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Das frühneuzeitliche Europa ist gekennzeichnet durch eine enorme Zunahme von Mobilität, bedingt durch bessere Verkehrswege und technische Neuerungen seit dem Ausgang des Mittelalters. Religion konnte sich einerseits hemmend auf solche Mobilitätsprozesse auswirken. Andererseits konnten religiöse Beweggründe raumbezogene Mobilität aber auch befördern, ja zum Teil überhaupt erst bewirken. So löste die konfessionelle Spaltung der lateinischen Christenheit und die nachfolgende Konfessionalisierung in den Territorien Migrationsprozesse bisher ungekannter Größe aus, bis hin zur Auswanderung ganzer Glaubensgemeinschaften nach Übersee.Aber auch wirtschaftliche Zwänge, Kriege und Hungersnöte, die Ausübung von Handel und bestimmten Gewerben oder die akademische Ausbildung sowie die adelige Standeserziehung konnten Menschen gleich welchen religiösen Bekenntnisses dazu veranlassen, dauerhaft oder zeitweilig ihren Aufenthaltsort zu wechseln.Beide Phänomene, Religion und Mobilität, sind von der historischen Forschung bislang zumeist getrennt voneinander behandelt worden. Die Konfessionalisierungsforschung hat Religion bislang als Impulsgeber für Mobilität wahrgenommen und dabei den Zusammenhang mit anderen Formen von Mobilität zum Teil vernachlässigt.Die Beiträge des Bandes tragen dazu bei, religions- und migrationsgeschichtliche Ansätze und Fragestellungen zusammenzuführen und enger miteinander zu verzahnen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Stellenwert von Mobilität für die Ausbildung oder Auflösung religiös-konfessioneller Identitäten im frühneuzeitlichen Europa.

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Herausgegeben von Henning P. Jürgens
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