Vergessene Vielfalt

Territorialität und Internationalisierung in Ostmitteleuropa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts
256 Seiten, Hardcover
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Reihe Transnationale Geschichte
ISBN 9783525301661
Erscheinungsdatum 02.04.2014
Genre Geschichte/Neuzeit bis 1918
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
Herausgegeben von Steffi Marung
Herausgegeben von Frank Hadler, Jörn Happel, Dietlind Hüchtker, Ulrike Jureit, Nikolay Kamenov, Hélena Tóth, Marcel van der Linden, Veronika Wendland, Adrian Zandberg, Susan Zimmermann, Matthias Middell, Katja Naumann
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Brill Deutschland GmbH
Wollmarktstr. 115 | DE-33098 Paderborn
productsafety@degruyterbrill.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Forschungen zur transnationalen Geschichte konzentrieren sich zumeist auf die transatlantische Welt und verlieren dabei Ost- und Ostmitteleuropa aus dem Blick. Die Geschichte der auf besondere Weise verflochtenen Territorialisierungs- und Globalisierungsprozesse in Ostmitteleuropa bietet jedoch zusätzlichen Aufschluss. Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein war der Wandel von imperialen zu nationalen Ordnungen keineswegs linear. Vielgestaltige Handlungs- und Wahrnehmungsräume existierten parallel und schlossen an eine lange Tradition grenzüberschreitender Verflechtungen an. Anstatt Ostmitteleuropa als unvollständig nationalisierte und damit nur bedingt „europäisierte“ Region zu sehen, zeigen die Aufsätze des Bandes zum einen, wie ostmitteleuropäische Akteure von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre hinein mehrschichtige politische Räume schufen und erneuerten, anstatt sich nur einem territorialen Ordnungsprinzip zu verschreiben und wie sie andererseits zur Gestaltung einer neuen internationalen Ordnung beitrugen. Diese Varianz politischer Raumordnungen, die für Ostmitteleuropa maßgebend wurden, macht die Region zu einer bislang zu wenig beachteten Arena von Globalisierungsprozessen.

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ISBN 9783525301661
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