Auf Gedeih und Verderb

Die Pestiziddebatte seit dem Kaiserreich zwischen Hunger, Profit und Massenmord
390 Seiten, Hardcover
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Reihe Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft
Themen Geschichte und Archäologie Geschichte Europäische Geschichte
ISBN 9783525311769
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 20.04.2026
Größe 23.5 x 16 cm
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
Reihe herausgegeben von Gunilla Budde, Christina Morina, Paul Nolte, Alexander Nützenadel, Kiran Klaus Patel
LieferzeitLieferbar in 14 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Brill Deutschland GmbH
Wollmarktstr. 115 | DE-33098 Paderborn
productsafety@degruyterbrill.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Pestizide waren und sind ein zentrales gesellschaftliches Thema von ungebrochener Aktualität: Die (deutsche) Gesellschaft ist untrennbar mit den Schädlingsbekämpfungsmitteln verbunden und immer wieder erreicht ihre Nutzung politische und öffentliche Aufmerksamkeit. Die zentrale Frage im Streit um Pestizide lautet: „Verhungern oder vergiftet werden?“. Hinter dem Pestizidkonflikt, der bereits seit 150 Jahren besteht, verbirgt sich jedoch eine ganze Bandbreite von Bezügen, Themenfeldern und verbundenen Argumenten um Hunger, Versorgung, Gesundheit und gesundes Essen sowie wirtschaftlichen Wohlstand. Eine ausgewogene Entscheidung oder ein Kompromiss scheinen in dem Konflikt kaum möglich. Benjamin Brendel beleuchtet den Streit um Pestizide, indem er die Geschichte Deutschlands seit dem Kaiserreich neu durchdenkt, den Konflikt im globalen Kontext begreift und anhand der Lebenswirklichkeit lokaler Akteure betrachtet. Was waren in der Vergangenheit die Prioritäten zwischen Gesellschafts- und Individualinteresse und wie wirken Kontinuitäten aus den nicht demokratischen Systemen des Kaiserreichs, des Nationalsozialismus und der DDR in der Gesellschaft weiter? Welche Rolle spielten Wissen sowie Expertinnen und Experten für politische Entscheidungen und – vielleicht noch grundlegender – wer soll über das Wohl aller entscheiden?

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