Über die Grossen Amputationen an den Extremitäten und die Prothetische Versorgung der Amputierten

176 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Hefte zur Zeitschrift "Der Unfallchirurg"
Themen Medizin Medizin / Gesundheitswesen, allgemein
ISBN 9783540014669
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 01.01.1950
Größe 235 x 155 mm
Verlag Springer
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Kurzbeschreibung des Verlags

Amputation is the beginning and not the end of treatment. Sir Reginald Watson. Jones. Im ersten Weltkrieg hat die technische Entwicklung des Kunst­ gliedbaus sprunghafte Fortschritte gemacht. Wer .sich die Miihe nimmt, die Literatur aus den Jahren urn 1920 durchzusehen, ist erstaunt, welcher Reichtum an Ideen konstruktiver Art gerade in den Veroffentlichungen jener Zeit zu finden ist. Formung und Ver­ arbeitung der Werkstoffe erfuhren einen fortschrittlichen Ausbau; zahlreiche Einzelkonstruktionen wurdenbekannt.. Manche Gesetze der Mechanik sind fiir den Prothesenbau zunutze gezogenworden; wir erinnern nur an den heute selbstverstandlichen ortho-statischen Aufbau der Kunstbeine und die Anwendung der Hebelgesetze fiir die Herstellung kiinstlicher Arme in ihren verschiedenen Konstruk­ tionen. In den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen sind manche Erfindungen wieder verschwunden; was sich aber bewahrt hat, wurde weiter ausgebaut und verfeinert. Da wo die physikalischen Gesetze allzu starr zur Anwendung kamen, und dafiir die noch vor­ handenen Funktionen des Amputationsstumpfes zu wenig aus­ geniitzt wurden, zeigten sich riicklaufige Tendenzen. Vor allem aber wurde seit dem ersten Weltkrieg der Nachbehandlung der Amputierten und den Vorbereitungen auf die Wiedereinsetzung in das tagliche Leben vermehrt Beachtung geschenkt. Auch im zweiten Weltkrieg ist manche Neuerung im Kunstglied­ bau bekannt geworden. Wir erwahnen hier nur die Haftprothese.

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