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| ISBN | 9783550203114 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 17.10.2024 |
| Genre | Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft |
| Verlag | Ullstein Buchverlage |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Ullstein Buchverlage GmbH Friedrichstraße 126 | DE-10117 Berlin produktsicherheit@ullstein.de |
Wir können die Demokratie retten – wenn wir unsere Wirtschaft fundamental umstellen
Lange war die herrschende Doktrin, ein auf reinem Gewinnstreben basierendes Wirtschaftssystem bringe die Menschheit stetig voran. Davon kann keine Rede mehr sein – vielmehr wissen wir längst, dass diese Form des Kapitalismus verantwortlich ist für soziale Ungleichheit, Klimakrise, Massenmigration, ja selbst für Kriege. Markus Gabriel macht deutlich, dass wir dem Schaffen des Guten einen neuen Wert verleihen müssen – in der Gesellschaft allgemein und in der Wirtschaft im Besonderen. Nur ein ethischer Kapitalismus, der finanziellen Profit grundsätzlich mit moralisch positiven Werten verknüpft, wird unsere Erde, unseren Wohlstand und auch unsere demokratischen Staatsformen sichern können. Wir haben eine Zukunft: mit einer Welt, in der die Schaffung von Gütern stets mit moralisch guten Ergebnissen einhergeht und in der wir nicht nur politischen Institutionen, sondern auch Wirtschaftsführern und technologischen Visionären vertrauen können, dass ihr grundlegendes Ziel darin besteht, die Dinge für alle zum Besseren zu verändern.
| ISBN | 9783550203114 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 17.10.2024 |
| Genre | Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft |
| Verlag | Ullstein Buchverlage |
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Margaretha Kopeinig in FALTER 45/2024 vom 06.11.2024 (S. 20)
"Gutes Tun" möchte Markus Gabriel. So lautet der Titel seines Buches. Der deutsche Professor für Erkenntnistheorie und Philosophie an der Universität Bonn fordert eine ethische Dimension für das vorherrschende Wirtschaftssystem. "Ethischer Kapitalismus" zum Nutzen aller und zur Rettung der Demokratie. Dieser Ansatz steht im Gegensatz zur gängigen Vorstellung von Kapitalismus als reinem Streben nach Profit. "Ethischer Kapitalismus" bedeute nicht, dass Wirtschaften eingestellt oder auf Privateigentum verzichtet werden sollte.
Im Gegenteil. Wirtschaftliche Aktivitäten seien so zu gestalten, dass sie zum "höchsten Gut" beitragen, wie es Immanuel Kant definiert hat. Markus Gabriel nennt Beispiele, wie moralisch fortschrittliche Geschäftsideen entwickelt werden können: Etwa durch eine obligatorische Ethik-Abteilung in jedem Unternehmen, die vom CPO - dem Chief Philosophy Officer -geleitet wird. Mit einer Reform des Kapitalismus will der Philosoph eine "Neue Aufklärung" durchsetzen. Er bezieht sich auf "Capitalism and Crisis: How to Fix Them" des ehemaligen Oxford-Professors Colin Mayer. Der Kapitalismus, der globale Ungleichheit produziert und für Krisen und Umweltzerstörung verantwortlich ist, bekäme ein humanes Antlitz verpasst.

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