Wiener Flohmarktleben

von Richard Swartz

€ 19,50
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Übersetzung: Verena Reichel
Verlag: Zsolnay, Paul
Format: Hardcover
Genre: Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Umfang: 192 Seiten
Erscheinungsdatum: 28.09.2015

Rezension aus FALTER 10/2016

Der Stockholmer Richard Swartz lebt seit 1976 in Wien und hat eine Passion für die Ökonomie der zweiten Hand. Der Flohmarkt ist ihm nicht nur Platz für Angebot und Nachfrage, sondern Brennglas für die Politik und „Abladeplatz für ganze Menschenleben“. Zwischen die Topografie des Naschmarkts flicht er Kindheitserinnerungen an das Bohème-Leben der Großmutter samt Liebhaber. En passant streift er die NS-Geschichte, das Wesen von Pfandhäusern, das unbändigbare Wasser in Mariahilf.
Swartz schaut dem Wiener in die Seele, wenn er von der Tandler-Hierarchie erzählt, den Grant übersetzt er als Mischung aus Nervosität und „metaphysischem Missmut“. Die Frage, ob das Belletristik, Reportage oder Essay sei, ist unerheblich. Bei Flohmarktfunden geht es auch selten um ihren Warenwert. Swartz kennt die Liebe zu schönen, unnützen Dingen, er macht ihre Pracht und Kläglichkeit greifbar.

Dominika Meindl in FALTER 10/2016 vom 11.03.2016 (S. 28)


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