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| ISBN | 9783552059498 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 22.07.2019 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Zsolnay, Paul |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG Vilshofener Straße 10 | DE-81679 München info@hanser.de |
Eine starke Frau, zwei Männer, eine Schwangerschaft und die große Oper - in ihrem neuen Roman erzählt Andrea Grill eindringlich von einer Sängerin zwischen Kind und Kunst.
Die 39-jährige Sängerin Iris Schiffer ist zielstrebig, selbstbewusst und auf gutem Karriereweg. Demnächst gibt sie als Cherubino in Mozarts Oper "Hochzeit des Figaro" ihr Debüt an der Met, und unverhofft wird ihr eine Hauptrolle bei den Salzburger Festspielen angeboten. Aber die schönste Nachricht ist ihre Schwangerschaft, von der Iris zunächst weder den beiden in Frage kommenden Vätern noch ihrer Agentin etwas verrät, zumal die Premiere in Salzburg und der Tag der Geburt nah beieinander liegen. Andrea Grill erzählt von einer souverän handelnden Frau, die erst allmählich bereit ist, ihre Schwangerschaft anzunehmen. Von den Männern nimmt sie, was sie braucht. Denn das, was zählt, sind sie und ihr Kind.
| ISBN | 9783552059498 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 22.07.2019 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Zsolnay, Paul |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG Vilshofener Straße 10 | DE-81679 München info@hanser.de |

Miriam Damev in FALTER 37/2019 vom 11.09.2019 (S. 34)
Noch nie seit der Gründung des Deutschen Buchpreises im Jahr 2005, den damals Arno Geiger mit „Es geht uns gut“ gewann, waren so viele österreichische Autorinnen und Autoren nominiert wie heuer: sechs von insgesamt 20, die es auf die sogenannte „Longlist“ schafften.
Die Quote von 30 Prozent ist vermutlich auch dem Umstand zu verdanken, dass mit der Literaturkritikerin Daniela Strigl und der Buchhändlerin Petra Hartlieb zwei Österreicherinnen in der siebenköpfigen Jury sitzen. Ein starkes Lebenszeichen der heimischen Literatur ist es allemal. Marlene Streeruwitz ist bereits zum dritten Mal nominiert. Ihr Roman „Flammenwand“ erschien im Frühjahr und wurde bereits im Falter (23/19) rezensiert. Wir präsentieren hier die verbleibenden vier Kandidatinnen und den einzigen Kandidaten. Wer die fünf Finalistinnen und Finalisten der „Shortlist“ sind, entscheidet sich am 17. September. Die Preisverkündung und -vergabe findet am 14. Oktober im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt.
Andrea Grill - durch absehbare Höhen und Tiefen
„Ohne Kind gehörst du einfach nicht dazu. Zur Gesellschaft, zum Großteil der Menschen. Ohne Kind bis du eine Minderheit, und zwar eine bedauernswerte, denn dass du dir wirklich keine wünschst, das glaubt dir keine.“ Als Iris Schiffer das von ihrer „Manchmal-Freundin“ hört, ist sie längst schwanger. Ungeplant.
Iris ist 39, Mezzosopranistin und steht kurz vor dem Durchbruch: Sie soll in der Rolle des Cherubino in „Figaros Hochzeit“ an der Met debütieren und hat außerdem ein Angebot für eine Hauptrolle bei den Salzburger Festspielen. Iris beschließt die Nachricht vorerst für sich zu behalten. Man kann nicht nicht berühmt und schwanger sein. Wie durch ein Wunder gelingt es ihr, die Schwangerschaft zu verheimlichen, nur den potenziellen Vätern erzählt sie davon. Während sich Sergio (italienischer Tenor und offizieller Freund) vor Freude kaum halten kann, reagiert Ludwig (Politiker, verheiratet, drei Kinder und heimlicher Geliebter) eher schockiert. Überraschung! Andrea Grill schickt Iris Schiffer durch die absehbaren Höhen und Tiefen ihrer Schwangerschaft: vom Test über Arztbesuche, Fressattacken, Sinnieren über Liebe und unglückliche Liebe bis hin zu Proben, Reisen, Singen und die Geburt.
Leider verliert sich der Text oft in Belanglosigkeiten, die die Autorin mal in eine lapidare, mal in eine gekünstelte, zu bemühte Prosa packt. So bleibt Cherubino unterm Strich ein langweiliger Frauenroman, dem es an Tiefe, Spannung und wahren Konflikten fehlt. Miriam Damev
Präsentation: Literaturhaus, 20.9., 19 Uhr

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