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| ISBN | 9783552059733 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 19.10.2020 |
| Genre | Belletristik/Erzählende Literatur |
| Verlag | Zsolnay, Paul |
| Übersetzung | Michael Martens |
| Nachwort von | Michael Martens |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG Vilshofener Straße 10 | DE-81679 München info@hanser.de |
Eine bisher unbekannte Seite des Nobelpreisträgers Ivo Andrić: Texte über die Schlaflosigkeit, das Altern und die Vergänglichkeit, herausgegeben von Michael Martens
„Hat noch wer die Welt so geliebt wie ich?“ Sein ganzes Erwachsenenleben lang hat sich der Jahrhundertschriftsteller Ivo Andrić, weltweit gelesen und ausgezeichnet mit dem Nobelpreis für Literatur für seine historischen Romane, Notizen gemacht – Alltagsbeobachtungen, Reiseeindrücke, Charakterbilder, lakonische Kürzestgeschichten. Zu den schonungslosesten, erschütterndsten, intimsten Texten zählen jene, die sich mit der Schlaflosigkeit, dem Altern, der Vergänglichkeit beschäftigen. Pralle Lebenslust gemischt mit Franz Kafka und Edgar Allan Poe, so lässt sich dieses großartige Buch charakterisieren, das der Andrić-Biograf Michael Martens zusammengestellt hat.
| ISBN | 9783552059733 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 19.10.2020 |
| Genre | Belletristik/Erzählende Literatur |
| Verlag | Zsolnay, Paul |
| Übersetzung | Michael Martens |
| Nachwort von | Michael Martens |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG Vilshofener Straße 10 | DE-81679 München info@hanser.de |

Stefanie Panzenböck in FALTER 45/2020 vom 04.11.2020 (S. 34)
Sobald die Sonne untergeht, durchfährt mich ein seltsamer Schauer“, notierte der jugoslawische Literaturnobelpreisträger Ivo Andrić. Nicht vor dem Tod fürchte er sich, sondern vor der Nacht, „begleitet von der Schlaflosigkeit und ihren wahnsinnigen Martern“. Über 60 Jahre lang führte der Schriftsteller und Diplomat, der für seine großen Romane wie „Die Brücke über die Drina“ berühmt wurde, Aufzeichnungen über durchwachte Nächte, die von Angst und Atemnot, Erschöpfung und dunklen Gedanken geprägt sind. Bisweilen auch von glücklichen Momenten. Dann schreibt Andrić etwa von „Seligkeit ohne Worte und Erinnerungen“.
Michael Martens, Südosteuropa-Korrespondent der FAZ und Autor der brillanten Andrić-Biografie „Im Brand der Welten“, übersetzte die Miniaturen zur Schlaflosigkeit und eröffnet damit eine neue Perspektive auf den großen europäischen Schriftsteller.

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