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| ISBN | 9783552073449 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 23.01.2023 |
| Genre | Sachbücher/Geschichte/Biographien, Autobiographien |
| Verlag | Zsolnay, Paul |
| Übersetzung | Stephanie Singh |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG Vilshofener Straße 10 | DE-81679 München info@hanser.de |
Die französische Philosophin Elisabeth Badinter über die Kaiserin Maria Theresia – eine moderne Mutter im 18. Jahrhundert
1740 übernimmt Maria Theresia mit nur 23 Jahren die Regierungsgeschäfte der Habsburgermonarchie. Sie erweist sich nicht nur als geschickte und arbeitsame Herrscherin, sondern ist ihren sechzehn Kindern (drei sterben frühzeitig) eine ausgesprochen fürsorgliche Mutter. Das Buch über die Mutterliebe der Philosophin und Historikerin Elisabeth Badinter ist ein Klassiker der feministischen Literatur. In ihrem neuen Buch führt sie uns eindringlich vor Augen, wie modern Maria Theresias Verständnis von Mutterschaft war. Individuell auf Kinder einzugehen war im 18. Jahrhundert keinesfalls selbstverständlich – schon gar nicht bei Hofe. Eine Mutter zwischen Job und Staatsräson und der Entwicklung und dem Wohlergehen ihrer Kinder.
| ISBN | 9783552073449 |
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| Erscheinungsdatum | 23.01.2023 |
| Genre | Sachbücher/Geschichte/Biographien, Autobiographien |
| Verlag | Zsolnay, Paul |
| Übersetzung | Stephanie Singh |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG Vilshofener Straße 10 | DE-81679 München info@hanser.de |

Barbaba Tóth in FALTER 5/2023 vom 01.02.2023 (S. 21)
Die Herrscherin Maria Theresia hat es der französischen Philosophin Elisabeth Badinter angetan. Vor fünf Jahren legte sie eine Biografie vor, nun folgt eine Art Spinoff, ein Porträt Maria Theresias als Mutter. Mutterschaft hat Badinter immer schon intensiv beschäftigt (siehe "Wieder gelesen"). Kaiserin Maria Theresia (1717-1780) war 16-fache Mutter, sechs Kinder starben allerdings vor ihr, drei sehr früh, drei, bevor sie erwachsen waren. Die Pocken waren damals die Ursache. Die Kindheit, wie wir sie kennen, war zu Maria Theresias Zeiten noch nicht erfunden. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts herrschte das augustinische Weltbild. Kinder galten als unfertige Erwachsene, mit der Erbsünde belastet, unwissend, wankelmütig, schuldig. Die Erziehungsmethoden waren repressiv, die Wünsche der Kleinen zählten nichts.
Die Kaiserin hingegen lebte eine sehr aktive Mutterschaft. Sie interessierte sich für ihre Kinder und trauerte um jene, die verstarben. Beides war unüblich. Sie führte Listen mit Verhaltensänderungen und schrieb Briefe mit Ratschlägen. Über ein Netzwerk an privaten Zuträgern hielt sie sich über die Entwicklung ihrer Kinder am Laufenden. Als Quelle für das Buch dienten Badinter die Berichte und Briefe der kaiserlichen Erzieher. Jedes Kind hatte eine Gräfin oder einen Feldmarschall als Lehrer.

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