Warum ich die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht aufgebe
208 Seiten, Hardcover
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ISBN 9783570105801
Erscheinungsdatum 14.05.2025
Genre Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft
Verlag C.Bertelsmann
Übersetzung Hainer Kober
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Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28 | DE-81673 München
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
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Kurzbeschreibung des Verlags


Das kämpferische Vermächtnis des leidenschaftlichen Globalisierungskritikers!


In einer Zeit, die von verheerenden Kriegen in Gaza und der Ukraine, von einer drohenden Klimakatastrophe, von Flüchtlingselend und dem Erstarken autoritärer Regime geprägt ist, erinnert Jean Ziegler, langjähriger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, daran, dass im globalen Süden seit Jahrzehnten ein Vernichtungskrieg gegen die Schwächsten der Menschheit wütet, immer und schlimmer noch, mit allein im Jahr 2023 über sechzig Millionen Todesopfern. Gestorben an Hunger, Durst, Epidemien oder durch Verteilungskonflikte, hinterlassen sie ein so stummes wie beredtes Zeugnis von den Auswirkungen des Raubtierkapitalismus: Heute besitzen 50 Einzelpersonen so viel wie die abgehängte Hälfte der Menschheit, erwirtschaften die 500 größten transkontinentalen Unternehmen mehr als die Hälfte des Bruttoweltprodukts.

Müssen wir diese kannibalische Weltordnung wirklich weiterhin ertragen, in der die Oligarchen des globalisierten Finanzkapitals über Hunderte von Millionen im Elend lebender Menschen herrschen? Die Hoffnung jedenfalls lässt sich nicht unterdrücken, dass sich doch noch eine planetarische Zivilgesellschaft entwickelt, in der die Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht der Völker gewahrt und Gerechtigkeit und Solidarität mit den Armen und Schwachen geübt wird. Jean Ziegler, der unermüdliche Kämpfer gegen Elend und Unterdrückung, plädiert für einen machtvollen Aufstand des Gewissens und stellt uns die intellektuellen Waffen dafür zur Verfügung.

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FALTER-Rezension

Fünf vor zwölf auf der Welt-Uhr

Stefan May in FALTER 9/2026 vom 25.02.2026 (S. 18)

Der wortgewaltige Schweizer Kritiker des Kapitalismus gibt sich siegessicher: "Die Revolte steht unmittelbar bevor." Ganz überzeugen kann diese Vorhersage nicht. Dennoch wird bei der Lektüre klar, dass es so nicht weitergehen kann: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer, Staaten machtloser, der Hunger auf der Welt greift um sich. In den Zuschreibungen ist der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung nicht zimperlich: Von mörderischen Regimen schreibt er, von Privattyrannei und von Raubgesindel und seinen Söldnern. Jean Ziegler prangert das freche Ignorieren der Vereinten Nationen und der Menschenrechte ebenso an wie die um sich greifende Verweigerung des Asylrechts. Als Verantwortlichen für die Verhärtung der Herzen, die weltweite Gewissenlosigkeit hat Ziegler einen Feind ausgemacht: die Weltdiktatur der Oligarchen des globalisierten Finanzkapitals, wie er es nennt. Wenn er von Klassenkämpfen spricht, kommt der geschulte Linke in ihm durch.
Wesentliche Faktoren wie soziale Medien, KI und Cybercrime finden sich in Zieglers Un-Sitten-Gemälde allerdings nicht. Vielleicht eine Altersfrage. Bei ihm sind es die Hedgefonds und undurchsichtigen Eigentumsverhältnisse, die es verhindern, mit offenem Visier zu kämpfen. Zieglers Schlussfolgerung: "Unser Identitätsbewusstsein liegt unter der Betondecke der kapitalistischen Entfremdung verschüttet." Das kapitalistische System lasse sich nicht zivilisieren.

Was aber schlägt er vor, zumal der Untertitel seines Buches "Warum ich die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht aufgebe" lautet? Es sind Besteuerung, Verstaatlichung der Waffenindustrie, vor allem aber ein "Aufstand des kollektiven Bewusstseins". Ziegler sieht eine riesige Massenbewegung heraufdämmern, deren Vorboten er etwa in der MeToo-Bewegung oder den französischen Gelbwesten ausmacht. Ziegler bleibt hartnäckiger Optimist: Auch die Sklaverei und die Feudalherrschaft seien einst zu einem Ende gekommen, meint er.

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