Bioethik

von Thomas Schramme

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Verlag: Campus
Format: Taschenbuch
Genre: Philosophie/Allgemeines, Lexika
Umfang: 160 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.10.2002

Rezension aus FALTER 12/2003

In der historischen Einführung zu ihrem Sammelband zeigen die beiden Herausgeber Marcus Düwell und Klaus Steigleder, dass der Begriff "Bioethik" zur Zeit seiner Prägung als Kurzform von "Ethik der Biomedizin" gedacht war. Heute hat sich der Begriffsrahmen jedoch stark erweitert: Bioethiker diskutieren eben nicht nur über Klonen, Stammzellenforschung oder Sterbehilfe, sondern auch über grüne Gentechnik, Food Ethics oder Tierethik.

Dem trägt der Hauptteil des Buches Rechnung, in dem sich eine Reihe deutschsprachiger Experten zu den wichtigsten angewandten Problemkreisen äußern. Ein theoretischer Teil behandelt schließlich die wichtigsten metaethischen Konzepte in ihrer Anwendung auf das Fach: Hier spannt sich der Bogen von Peter Singers Utilitarismus bis zu feministischen und tugendethischen Ansätzen. In Summe bietet der Band eine ausgezeichnete Momentaufnahme einer vielgestaltigen Disziplin, deren Reflexionen mit dem atemberaubenden Tempo der Forschung Schritt halten müssen. Wer sich noch nie mit dem Thema Bioethik beschäftigt hat, greift besser zur Einführung von Thomas Schramme, der sich auf die klassischen Themen der Medizinethik - also Eugenik, vorgeburtliche Diagnostik oder Schwangerschaftsabbruch - konzentriert und erste Eindrücke vom abwägenden Argumentationsstil dieser Disziplin vermittelt. Ein Glossar und Verweise im kommentierten Literatur- und Internetlink-Verzeichnis runden Schrammes prägnante Übersicht ab.

Robert Czepel in FALTER 12/2003 vom 21.03.2003 (S. 27)

Weiters in dieser Rezension besprochen:

Bioethik (Marcus Düwell, Klaus Steigleder, Marcus Düwell, Klaus Steigleder)

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