Die Wikipedia-Story
Biografie eines Weltwunders

von Pavel Richter

€ 23,60
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Vorwort: Jimmy Wales
Verlag: Campus
Format: Taschenbuch
Genre: Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Biographien, Autobiographien
Umfang: 232 Seiten
Erscheinungsdatum: 25.11.2020


Rezension aus FALTER 4/2021

Das ganze Wissen der Menschheit frei zur Verfügung zu stellen – mit dieser Utopie trat am 15. Jänner 2001 eine Homepage an, die Welt zu revolutionieren.

Es war die Anfangszeit des Internets, und noch niemand wusste, wie viel Hass, Verleumdung und Profitgier das World Wide Web zutage fördern würde. Umso vorausschauender mag im Rückblick die Entscheidung von Gründer Jimmy Wales erscheinen, seine Enzyklopädie als Nonprofitprojekt anzulegen, auf die Ablösung des Texts von den Verfassern und die Kraft der Selbst­organisation zu setzen. Allein auf Deutsch sind seither zweieinhalb Millionen Artikel entstanden.

Pünktlich zum 20. Geburtstag legt der langjährige Wikipedia-Deutschland-Frontmann Pavel Richter nun die „Biografie eines Weltwunders“ vor, wie der Untertitel seines Buches heißt, bei dem man tatsächlich aus dem Staunen nicht herauskommt. Sein Blick in den „Maschinenraum von Wikipedia“ steht unter dem Motto: „Wikipedia, das sind wir!“

Diese Aussage trifft genauso sehr zu, wie sie nicht zutrifft. Bei Wikipedia kann jeder mitschreiben oder einen Artikel korrigieren – eine Tatsache, von der jeder schon einmal gehört hat, die aber trotzdem kaum jemand zu glauben vermag. Richter zeigt auf, wie wichtig der niederschwellige Zugang zu dieser Partizipation ist, aber auch, wie mühsam die Ebenen der anschließenden Diskussion um die Qualität der hochgeladenen Artikel sein können.

Tatsächlich wird Wikipedia aber zu 90 Prozent von Männern verfasst, und zwar solchen mit viel Tagesfreizeit. Man kann das schade finden – oder darüber froh sein, dass sie sich ehrenamtlich der Verfügbarmachung von Wissen widmen. Dass sich daran in Zukunft mehr Frauen beteiligen, das wünscht sich am Schluss auch Pavel Richter. (siehe auch Medien Seite 23)

Kirstin Breitenfellner in FALTER 4/2021 vom 29.01.2021 (S. 21)


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