Kunst im Streit

Antisemitismus und postkoloniale Debatte auf der documenta fifteen
345 Seiten, Taschenbuch
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Themen Geschichte und Archäologie Geschichte Besondere Ereignisse und Themen Nationale Befreiung und Unabhängigkeit, Postkolonialismus Dekolonisation und postkoloniale Studien
ISBN 9783593519739
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 20.03.2025
Größe 23.1 x 15.2 cm
Verlag Campus
Beiträge von Floris Biskamp
Beiträge von Heinz Bude, Meron Mendel, Heinz Bude, Leonie Buschkamp, Anna Eckert, Michael Flörchinger, Christoph Gollasch, Klaus Holz, Verena Hucke, Marlena Kılınç, Oliver Marchart, Meron Mendel, Maria Neumann, Tim Seidenschnur, Ilka Quindeau, Mi You
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Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10 | DE-69469 Weinheim
info@campus.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Im Skandal um die Documenta 15 im Jahr 2022 ging es im Kern, so die Herausgeber des Bandes, um die Frage nach der ikonischen Figur von Ausbeutung, Vertreibung und Vernichtung: Welche Gruppe beansprucht diese Rolle heute für sich – im politischen Streit um Hegemonie und Dekolonialisierung, um universelle Menschenrechte und individuelle Befreiungsimperative? Leben wir in Zeiten, in denen das Bild vom »unschuldigen Juden« durch das vom »unschuldigen Sklaven« ersetzt wird? Der Band analysiert die ganze Dynamik des postkolonialen Diskurses um Rede- und Beschweigungsrechte, um grundlegende Darstellungstabus und notwendige Sichtbarmachungen, um Verdammung von Judenhass und Empörung über Rassismus rund um die Documenta 15. Berücksichtigt werden dabei auch die unmittelbare Vorgeschichte der Kunstschau, die Rolle der Stadt Kassel als »documenta-Stadt«, der Stellenwert von »Israelkritik« im postkolonialen Diskurs sowie die Frage nach den Grenzen von Kunst und die damit verbundenen Vorstellungen von Antisemitismus und Postkolonialität.

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ISBN 9783593519739
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