Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.
Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.
| ISBN | 9783596164806 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 01.08.2005 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | FISCHER Taschenbuch |
| Übersetzung | Reinhard Kaiser |
| Lieferzeit | Lieferbar in 6 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen S. Fischer Verlag GmbH Hedderichstraße 114 | DE-60596 Frankfurt am Main produktsicherheit@fischerverlage.de |
25 Jahre nach ihrem berühmten Essay »Über Fotografie« beschäftigt sich die Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels mit dem entsetzlich aktuellen Thema der Kriegsfotografie. Sie rekapituliert deren historische Entwicklung vom Spanischen Bürgerkrieg bis Afghanistan, beschreibt die unvergesslichen Bilder bedeutender Fotografen und stellt die zentrale Frage: Was löst der Anblick eines leidenden Menschen im Betrachter aus?
| ISBN | 9783596164806 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 01.08.2005 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | FISCHER Taschenbuch |
| Übersetzung | Reinhard Kaiser |
| Lieferzeit | Lieferbar in 6 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen S. Fischer Verlag GmbH Hedderichstraße 114 | DE-60596 Frankfurt am Main produktsicherheit@fischerverlage.de |

Benjamin Breitegger in FALTER 4/2017 vom 25.01.2017 (S. 18)
Indem wir uns grausame Bilder anschauen, stumpfen wir ab, schrieb die amerikanische Intellektuelle Susan Sontag 1977 in „Über Fotografie“; Fotografie sei ein Akt der „Nicht-Einmischung“. 2003 revidiert sie ihre Ansicht: Das Elend der Welt muss gezeigt werden, Fotos können helfen, aufzurütteln und zu erinnern. Dieser emotionalen Reaktion müssten allerdings Taten folgen. Sontag betrachtet die Geschichte der Kriegsfotografie bis in die damalige Gegenwart, dem Krieg im Irak, und widerlegt die Ansicht, dass Fotos immer authentisch seien. Sie wirft die Frage auf, was Kriegsbilder bewirken, und sieht dies durchaus ambivalent: Das dargestellte Leid könne den Ruf nach Frieden auslösen, schreibt sie, doch auch den Ruf nach Rache oder einfach nur das dumpfe Bedürfnis, ständig neue schreckliche Bilder sehen zu müssen.
Ein lesenswerter Essay gerade in Zeiten, in denen das Grauen in Syrien live auf unsere Bildschirme kommt.

Wie gefällt Ihnen unser Shop?