1984

Roman
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Kurzbeschreibung des Verlags:

George Orwells großer dystopischer Klassiker in meisterhafter Neuübersetzung
1948 beendete George Orwell nach dreijähriger Arbeit seinen letzten Roman, der ihn weltberühmt machen sollte: »1984« schildert eine Welt, in der ein totalitärer Überwachungsstaat das Leben der Menschen bis ins Letzte bestimmt. Was Orwell, neben der sowjetischen Realität, noch als bedrohliche Perspektive sah, ist heute längst Wirklichkeit geworden, wenngleich es nicht (nur) Regierungen, sondern vor allem Konzerne sind, die uns aushorchen und beeinflussen.
Frank Heibert legt mit seiner Neuübertragung einen ebenso mutigen wie souveränen Text vor, der die Bezeichnung übersetzerisches Meisterwerk rechtfertigt – die definitive Ausgabe von »1984« für das 21. Jahrhundert.

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FALTER-Rezension

Ein Autor für Alle

Kein Autor ist in den letzten Tagen und Wochen öfter zitiert worden als George Orwell. Die Konjunktur hält allerdings bereits länger an. Als Donald Trumps Anhänger während des Wahlkampfs 2016 die Inhaftierung von seiner Konkurrentin Hillary Clinton forderten und in Sprechchören „Lock her up!“ skandierten, konnte man sich an Orwells Fabel „Animal Farm“ (1945) erinnert fühlen, in der die klischeehaft ihrer vermeintlichen Natur folgenden Schafe bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit dem Slogan „Four legs good, two legs bad“ gegen ihre menschlichen Widersacher losblöken.

Eine weitere Orwell’sche Referenz wäre das Ritual der „Two Minutes Hate“ aus dem Roman „1984“, während deren sich die Einwohner von Ozeanien vor den Bildschirmen versammeln und ihrer kollektiven Wut gegenüber dem Vater aller Verräter, Emmanuel Goldstein – eine Anspielung auf Leo Trotzki, der eigentlich Bronstein hieß –, freien Lauf lassen. Prompt zog Hillary Clinton in ihren Erinnerungen „What Happened“ (2017) Parallelen zwischen den manipulativen Praktiken des totalitären Regimes von „1984“ und Donald Trumps „war on truth“.

Aber auch die Gegenseite beruft sich auf Orwell. Sperrt man Donald Trumps Twitter-Account oder löst die Verlagsgruppe Simon & Schuster einen Buchvertrag mit dem republikanischen Senator Josh Hawley, der die das Kapitol stürmenden Putschisten mit erhobener Faust begrüßt hat, dann ist vollkommen klar, was es geschlagen hat: „This could not be more Orwellian.“

Das Epitheton „Orwellian“, das in Analogie zu dem im deutschen Sprachraum gebräuchlichen Adjektiv „kafkaesk“ als Respektsbezeugung gegenüber der visionären Hellsichtigkeit des Genannten gelten darf, hat sich im Falle Orwells allerdings als zweischneidige Angelegenheit erwiesen: Sein Werk scheint zusehends zu einem diskursiven Selbstbedienungsladen zu verkommen, in dem sich jeder nach Gutdünken versorgen kann. Das Phänomen ist nicht neu. Seit seinem frühen Tod – Orwell verstarb am 21. Jänner 1950 im Alter von nur 46 Jahren an Lungentuberkulose – ist der „einflussreichste politische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts“ (so der britische Historiker und Publizist Timothy Garton Ash) von Linken wie von Rechten vereinnahmt, kritisiert und verunglimpft worden. Im hysterischen und paranoiden Klima des Kalten Krieges zählte Orwell zu jener Gruppe antikommunistischer Linker, die – nach einem Wort von Orwells Freund und Co-„Renegaten“ Arthur Koestler – den Stalinisten als „Trotzkisten“, den Trotzkisten als „Imperialisten“ und den Imperialisten als „verdammte Rote“ galten.

Ignoranz und Missverständnisse, mitunter geradezu vorsätzlicher Natur, sind für die beiden bekanntesten Werke Orwells von Beginn an verlässliche Begleiter gewesen. Zuletzt scheint die Unverschämtheit der Bezugnahme aber eine neue Dimension gewonnen zu haben. Wenn Menschen, die die Existenz des Coronavirus schlicht leugnen und als perfide Erfindung eines totalitär gewordenen Fürsorgestaats „entlarven“ wollen, auf ihren Demonstrationen „Big Brother Is Masking You“-Transparente in die Höhe halten, ist das lediglich die zynische (oder dämliche) Umkehrung all dessen, was Orwell mit seinem Roman intendiert hatte.

Dass die von Rechtsradikalen unterwanderten Pandemieverleugner darüber hinaus in den Medien immer wieder als „Corona-Gegner“ apostrophiert werden – wer wäre das nicht? –, muss dann schon als Ironie höherer Ordnung aufgefasst werden: Das „Ministry of Truth“ aus „1984“ hätte sich kaum einen dreisteren Euphemismus ausdenken können.

Es spricht also viel dafür, dass die Bezeichnung „Orwellian“, die übrigens nur ein halbes Jahr nach dem Tod des Namensgebers von der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Mary McCarthy in die Welt gesetzt wurde – bizarrerweise in einem Essay über Modezeitschriften –, zu einem nichtssagenden Allerweltsvorwurf verkommen ist. Er besage, so meinte der Filmkritiker und Kolumnist Donald Clark erst unlängst in der Irish Times, nichts anderes als: „Böse Menschen sind böse zu mir, weil sie böse sind.“

In dieselbe Kerbe schlug auch seine Kollegin Jennifer Szalai. Das Adjektiv „Orwellian“ müsse, so mutmaßte die Sachbuchkritikerin der New York Times, mittlerweile zu jenen „sterbenden Metaphern“ gezählt werden, deren Hinscheiden Orwell selbst in seinem Essay „Politics and the English Language“ (1946) gutgeheißen hatte; schließlich hätten sie längst ihre Kraft eingebüßt, Vorstellungen zu evozieren, und existierten ausschließlich noch deswegen, „weil sie den Menschen die Mühe ersparen, selbst eine Formulierung zu finden“.

Im Jänner 2017 apostrophierte die damalige Trump-Beraterin Kellyanne Conway die offenkundig unwahre Behauptung von Trumps Pressesprecher Sean Spicer, der Angelobung hätten so viele Zuschauer beigewohnt wie noch nie zuvor, als „alterna­tive facts“. Nachdem einige Kommentatoren auf die Parallelen zu den manipulativen Praktiken des Wahrheitsministeriums aufmerksam gemacht hatten, stieg die Nachfrage nach „1984“ in wenigen Tagen um 9500 Prozent, und das Buch stürmte an die Spitze der Bestsellerlisten von Amazon. Wer Orwells Vision eines lückenlos medial kon­trollierten Totalitarismus bis dahin als reichlich krude empfunden hatte, sah sich angesichts des sogenannten „Trump-Effekts“ eines Besseren belehrt. Einer von ihnen war der Schriftsteller und Publizist Adam Gopnik, der 2017 im New Yorker Abbitte leistete: Orwell habe recht behalten. Der von ihm beschriebene Autoritarismus beruhe auf Lügen, „die so oft wiederholt werden, dass es nicht nur gefährlicher, sondern auch ermüdender wird, gegen sie zu kämpfen, als sie zu übernehmen“. Es werde, so Gopniks ­Fazit, auch gar nicht erwartet, dass die Menschen an diese Lügen glauben, „sie sollen lediglich durch sie eingeschüchtert werden“.

Mit „The Ministry of Truth“ (2019) hat der britische Journalist und Autor Dorian Lynskey eine überaus informative und lesenswerte „Biografie“ von Orwells „1984“ vorgelegt, die auch die Rezeptionsgeschichte des Romans nachzeichnet. Etwas salopp zusammengefasst, könnte man sagen, dass jede Ära ihren eigenen Orwell hervorbringt.

Als Feuilletonredakteur und Kolumnist der linken Wochenzeitung Tribune veröffentlichte Orwell im Oktober 1945 einen Artikel mit dem Titel „You and the Atom Bomb“. Darin sieht er die Aufteilung des Globus in drei „Superstaaten“ voraus – in „1984“: Ozeanien, Eurasien und Südasien –, die durch den Besitz der Atombombe über die gleiche militärische Schlagkraft verfügten: „Außerstande, einander zu besiegen, werden sie höchstwahrscheinlich fortfahren, die Welt gemeinschaftlich zu regieren, und es lässt sich nur schwer vorstellen, wie das Gleichgewicht gestört werden kann […]. Vielleicht steuern wir nicht auf den allgemeinen Zusammenbruch zu, sondern auf eine Epoche, die ebenso schrecklich stabil ist wie die Sklavenreiche der Antike.“ Als Konsequenz dieser Entwicklung imaginiert Orwell einen Staat, „der auf einmal unbesiegbar und in einem permanenten Zustand des ,kalten Krieges‘ mit seinen Nachbarn wäre“.

Das Adjektiv „visionär“ wird eindeutig zu leichtfertig verwendet. Schließlich ist die Auswahl an technischen, medialen oder psychotropen Zukunftsszenarien beschränkt, und auch eine blinde Dystopie findet einmal ein Korn. Man wird Orwell allerdings zugutehalten müssen, nicht nur den Begriff des „Kalten Krieges“ als Erster verwendet zu haben – zwei Jahre bevor dieser unter anderen durch den Publizisten Walter Lippman in öffentlichen Gebrauch­ kam –, sondern auch die „MAD-Doktrin“ („mutually assured destruction“, deutsch: „Gleichgewicht des Schreckens“) um rund zwei Jahrzehnte vorweggenommen zu haben.

Politisch geprägt wurde Orwell von seiner Zeit in Burma, als er, ein blutjunger Angehöriger der Indian Imperial Police, den destruktiven Einfluss des rassistischen britischen Imperialismus am eigenen Leib oder, besser: an der eigenen Seele erfuhr: Er sei, so bekennt er in seinem autobiografischen Essay „Shooting an Elephant“, zerrissen gewesen „zwischen dem Hass auf das Empire, dem ich diente, und dem Hass auf das bösartige kleine Gesindel“; und es hätte für ihn „nichts Schöneres geben können, als einem Buddhistenpriester ein Bajonett in den Bauch zu rammen“.

Die zweite einschneidende politische und existenzielle Erfahrung wurde ihm 1936 zuteil, als er im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Franco-Faschisten kämpfte. Orwell wurde durch eine Kugel, die seine Halsschlagader nur um Millimeter verfehlte und seine Stimme für den Rest seines Lebens beeinträchtigte, schwer verletzt.

Als ebenfalls lebensgefährlich erwies sich der Umstand, dass er, der zeitlebens eine Sympathie für Außenseiter, Ketzer und Verlierer hegte, nicht mit den Internationalen Brigaden, sondern in den Reihen der POUM (Partido Obrero de Unificación Marxista) kämpfte, deren Angehörige im Mai 1937 von den Stalinisten als angebliche trotzkistische Kollaborateure Francos denunziert, gefoltert und ermordet wurden. Orwell und seine Ehefrau Eileen entgingen diesem Schicksal nur knapp. Für viele seiner Bewunderer ist „Homage to Catalonia“ (1937, dt.: „Mein Katalonien“), das von seinem prosowjetischen Verleger Victor Gollancz abgelehnt wurde und, so wie später auch „Animal Farm“ und „1984“, bei Secker & Warburg erschien, Orwells bestes und überzeugendstes Buch.

„Ich wusste nun, wo ich stand“, beschreibt er in seinem beeindruckend uneit­len und geradlinigen Bekenntnis „Warum ich schreibe“ (1946) die nachhaltigen Folgen seines Spanien-Erlebnisses: „Wenn ich anfange, ein Buch zu schreiben, sage ich mir nicht: ,Jetzt werde ich ein Kunstwerk schaffen.‘ Ich schreibe es, weil ich eine Lüge entdeckt habe, die ich aufzeigen will […]. Meine erste Sorge ist, gehört zu werden.“

Diese Haltung, die manchen als naiv und blauäugig anmuten mag, hat viel zum Ruf Orwells als eines literarisch zweitrangigen Autors beigetragen. Suchte man nach einem Pendant im 19. Jahrhundert, dann komme man eben nicht auf Flaubert oder Dostojewski, sondern auf Harriet Beecher Stowe. Mit „Onkel Toms Hütte“ jedenfalls verglich ein anonymer Leser „Animal Farm“, als die Satire 1946 in den USA in einer Buchklub-Ausgabe von 540.000 Stück herauskam. Das Urteil hätte Orwell nicht gefallen, bezeichnete er selbst „Onkel Toms Hütte“ doch als das ultimative „gute schlechte Buch“ – bewegend, aber auch ein bisschen lächerlich und daneben.

Seine seit über 75 Jahren anhaltende Popularität verdankt Orwell nahezu ausschließlich seinen beiden bekanntesten Werken. Dass er „nicht gehört“ worden wäre, lässt sich also schwerlich behaupten. Er ist allerdings bis zu einem gewissen Grad Opfer des eigenen Erfolgs geworden. Die suggestiven Slogans, Bilder und Begriffe, für die er fraglos ein Händchen hatte, sind ihrerseits in die falschen Hände geraten beziehungsweise zu schnell und unbesehen übernommen worden.

Im Vergleich zu „Animal Farm“, das viele für Orwells bestes Werk halten, hat es „1984“ schwer. Was Figurenzeichnung und satirische Stringenz anbelangt, ist die tierische Parabel auf den Stalinismus um einiges konziser. Im Grunde genommen aber läuft sie auf den einen, zugegebenermaßen genialen Satz hinaus: „All animals are equal … but some are more equal than others.“ Das Figurenarsenal und die Ausgangssituation sind leidlich amüsant, über weite Strecken aber folgt „Animal Farm“ dem Schema „Malen nach Zahlen“ und mündet in eine sehr vorhersehbare Schlusspointe: „Die Tiere draußen blickten von Schweinen zu Menschen und von Menschen zu Schweinen, dann wieder von Schweinen zu Menschen. Aber es war bereits nicht mehr möglich, sie zu unterscheiden.“ Na ja.

Ganz anders liegt der Fall bei „1984“. Selbst Orwells enger Freund Tosco R. Fyvel bemängelte den Mangel an Vorstellungskraft und glaubhafter Charakterzeichnung und fand die finale Folterszene (Stichwort: Ratten!) von schulbubenhaft forcierter Grausamkeit. Keine Frage: „1984“ ist ein wüstes, verstiegenes Buch, als Prophetie unhaltbar, als erotische Fantasie eines älteren Herrn ein wenig ranzig. Vielleicht aber ist es auch der ultimative „gute schlechte Roman“? Denn einen Grund muss es ja geben, dass dem Roman in jeder Generation ein neues Revival beschert wird.

Während des Kalten Krieges war es die Totalitarismusfrage, die die Leserinnen und Leser bewegte, danach rückte das Thema der medialen Manipulation und der Big-Data-Dystopien in den Fokus. Und heute? „Heute geht es vor allem um die Verteidigung der Wahrheit“, zieht Dorian Lynskey in „The Ministry of Truth“ ein überraschendes Resümee.

Noch vor zehn Jahren wäre man – mit Adam Gopnik – geneigt gewesen, die Vision eines totalitären Regimes, das die gesamte Bevölkerung mit Slogans wie „Krieg ist Frieden“ oder „Freiheit ist Sklaverei“ in willenloses, systemkonformes Stimmvieh verwandelt, für übertrieben pessimistisch und etwas gar holzschnittartig geraten zu halten. In Zeiten, in denen diese „Orwellian vision“ von ganz realen Orwellianismen à la „alternative facts“ überboten und gleichsam von rechts überholt wird, steht eine Revision dieses Urteils an.

„1984“ beschreibt ein System, in dem die Parteidisziplin bis zum Äußersten getrie­ben worden ist. Unter diesen Umständen gelingt es, eine wahrlich schreckenerregende menschliche Eigenschaft hervorzubringen, nämlich „die Fähigkeit zu glauben, dass Schwarz Weiß ist, mehr noch, zu wissen, dass Schwarz Weiß ist, und zu vergessen, dass man je das Gegenteil geglaubt hat.“

Die Pointe, auf die George Orwell hier abzielt, besteht genau darin, dass es sich dabei eben nicht bloß um eine Form der „Doppelzüngigkeit“ und jene Bigotterie handelt, mit der man – wie die Schweine in „Animal Farm“ – Wasser predigt und Whisky trinkt. Der Begriff des „Doublespeak“, der in diesem Zusammenhang von Leitartiklern und Kommentatoren als Kritik an Trump mobilisiert wurde, ist in Wirklichkeit eine Fusion aus „Newspeak“ und „Doublethink“ und kommt in „1984“ gar nicht vor.

Die Fähigkeit, „in die labyrinthische Welt des Doppeldenk“ abzutauchen, um die es Orwell hier geht, reicht noch viel tiefer und wird – ganz unüblich, aber in diesem Zusammenhang absolut passend – in höchst gewundener Syntax wie folgt beschrieben: „Wissen und nicht wissen, sich vollkommener Wahrhaftigkeit bewusst sein und dabei sorgfältig konstruierte Lügen erzählen, zwei Meinungen, die sich gegenseitig aufheben, gleichzeitig vertreten und dabei wissen, dass sie widersprüchlich sind, und an beide glauben, Logik gegen Logik setzen, Moral zurückweisen und sie zugleich beanspruchen, glauben, dass Demokratie unmöglich und die Partei die Hüterin der Demokratie ist, alles vergessen, was vergessen werden muss, und es dann wieder ins Gedächtnis zurückholen, wenn es gebraucht wird, und es prompt wieder vergessen, und vor allem, denselben Prozess auf den Prozess selbst anwenden – das war die absolute Raffinesse […].“

Der hier in der Übersetzung von Eike Schönfeld – die nach einigen Stichproben die angemessenste und uneitelste zu sein scheint – beschriebene Vorgang setzt in der Tat eine gewisse Raffinesse voraus. Die Parole „Stop the steal!“, die Trumps dauer­enragierte Entourage über Tage und Wochen vor sich hin plärrte, richtete sich in ihrer autosuggestiven Penetranz ja nicht an eine Öffentlichkeit, die den offenkundigen Unsinn ohnedies nie schlucken würde, sondern hatte als ultimatives Ziel den Beschiss am eigenen Über-Ich. Im Sinne des „Doppeldenk“ galt es, in dreister Opfer-Täter-Umkehr, die eigene Schändlichkeit den anderen anzulasten – ein Manöver, das bereits die alte Kinderweisheit „Was man sagt, das ist man selber!“ durchschaut hätte. Wie meinte hingegen Donald Trumps Anwalt Rudy Giuliani in einer Pressekonferenz vom August 2018: „The truth is not the truth!“ 1984 is back!

Klaus Nüchtern in Falter 3/2021 vom 22.01.2021 (S. 27)

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ReiheFischer Klassik
ISBN 9783596907281
Ausgabe 2. Auflage, Neuübersetzung
Erscheinungsdatum 24.02.2021
Umfang 336 Seiten
Genre Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Format Taschenbuch
Verlag FISCHER Taschenbuch
Übersetzung Frank Heibert
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