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| Themen | Ratgeber Familie und Gesundheit Ratgeber, Sachbuch |
|---|---|
| ISBN | 9783608980608 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 15.02.2019 |
| Größe | 20.4 x 12.6 cm |
| Verlag | Klett-Cotta |
| Vorwort | Bruno Müller-Oerlinghausen |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH produktsicherheit@klett-cotta.de |
Glauben Sie etwa, dass Antidepressiva helfen?
Immer mehr Menschen werden mit Antidepressiva behandelt und kommen nicht wieder davon los. Auf dem aktuellen Stand der medizinischen Forschung wird in einfachen und klaren Worten beschrieben, warum Antidepressiva die Erwartungen nicht erfüllen. Dr. Peter und Mahinda Ansari decken auf, wie wenig gesichertes Wissen es über die Wirksamkeit gibt, wie gravierend die Nebenwirkungen sein können und wie schwierig das Absetzen ist. Bundesweit leiden etwa vier Millionen Menschen unter therapiebedürftigen Depressionen. Die Behandlung erfolgt meist über die Einnahme von Antidepressiva. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass Antidepressiva - die Besserungsrate bei Patienten nicht erhöhen, - die Krankheitsdauer nicht verkürzen - und die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls nicht senken.
Außerdem können sie starke Nebenwirkungen hervorrufen und Suizidabsichten sogar verstärken. Die Autoren stellen die Behandlung mit Antidepressiva infrage und stellen bewährte Alternativen zur medikamentösen Therapie vor. Sie geben Ratschläge, worauf Betroffene und Angehörige unbedingt achten sollten. Ein Buch für Betroffene, Angehörige und verunsicherte Ärzte.
| Themen | Ratgeber Familie und Gesundheit Ratgeber, Sachbuch |
|---|---|
| ISBN | 9783608980608 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 15.02.2019 |
| Größe | 20.4 x 12.6 cm |
| Verlag | Klett-Cotta |
| Vorwort | Bruno Müller-Oerlinghausen |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH produktsicherheit@klett-cotta.de |

Andreas Kremla in FALTER 9/2017 vom 01.03.2017 (S. 28)
Bittere Pillen gegen dunkle Stimmungen: Schaurig liest sich, was Peter und Sabine Ansari zum Thema Antidepressiva zusammengetragen haben. Der in der Hirnforschung erfahrene Humanbiologe und die Heilpraktikerin haben jahrelang Studien und Fallbeispiele recherchiert. Stimmungsaufhellende Wirkungen der Pillen finden sie darin nur bei schwersten Depressionen, hingegen zeigten sich heftige und wenig bekannte Nebenwirkungen wie gesteigerte Suizidneigung. Verschrieben würden die kleinen Helfer umso universeller: etwa auch gegen Panikattacken oder Rückenschmerzen.
Dass die Pharmaindustrie nicht gut aussteigt, war zu erwarten. Doch auch Universitäten, Ärzte und Kliniken stehen am Pranger. Sie alle würden etwa Probleme beim Absetzen der Medikamente leugnen. Solche Verallgemeinerungen lassen die Alarmglocken schrillen. Das gut recherchierte Material wird nicht zur Aufklärung genutzt, sondern zur Empörung.

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