Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.
Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.
| ISBN | 9783608980639 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 15.02.2016 |
| Genre | Sachbücher/Angewandte Psychologie |
| Verlag | Klett-Cotta |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH produktsicherheit@klett-cotta.de |
Der Vater ist – nach der Mutter – nur die zweitwichtigste Bindungsperson des Kindes. Warum ist das so? Warum ist uns Vaterliebe nicht so selbstverständlich wie Mutterliebe? Warum haben wir eher ein Gefühl von Ferne als von Nähe, wenn wir an den Vater denken?
Das Vatersein kann den Gipfel in der Entwicklung eines Mannes darstellen. Wie beim Erklimmen eines Berges braucht es Entschlossenheit, Geduld und Durchhaltevermögen. Vater zu sein haben viele Männer nicht am Vorbild ihrer eigenen Väter lernen können, weil diese fehlten oder geistig abwesend waren. Es muss dann mühsam, durch Versuch und Irrtum, erlernt werden. Wenn Victor Chu heute – nach 30 Jahren als Vater – zurückschaut, so fragt er sich: Was würde ich heute als alter Vater dem jungen von damals sagen? Welche Hoffnungen haben sich bestätigt, welche sich als Illusion erwiesen? Wovor würde ich ihn warnen? Was würde ich genauso machen, was anders?
| ISBN | 9783608980639 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 15.02.2016 |
| Genre | Sachbücher/Angewandte Psychologie |
| Verlag | Klett-Cotta |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH produktsicherheit@klett-cotta.de |

Andreas Kremla in FALTER 27/2016 vom 06.07.2016 (S. 26)
Fallbeispiele für missglückte Vater-Kind-Beziehungen finden sich in Victor Chus „Vaterliebe“ zuhauf. Die daraus entstandenen seelischen Verletzungen kuriert der Arzt und Psychotherapeut mittels systemischer Familienaufstellung. Was in seiner Praxis gut funktioniert, wird zum Fundament einer theoretischen Annäherung, ergänzt durch eigene Erfahrungen des Vaters von vier Kindern. Um wissenschaftliche Untermauerung bemüht, zitiert Chu einige Klassiker der Psychologie, jedoch kaum aktuelle Studien. Umso fleißiger generiert er eigene Hypothesen, etwa dass die Position des Vaters in der Familie zunehmend erodiere, wobei er Familie mit „Vater-Mutter-Kind“ gleichsetzt.
Wer immer schon erfahren wollte, „was das erwachsene Kind tun kann, um die Beziehung zum Vater wieder herzustellen“, wird gut bedient. Wer in Buchhandlungen die Ratgeber-Ecke meidet, kann „Vaterliebe“ aber getrost liegenlassen.

Wie gefällt Ihnen unser Shop?