Geschlossene Gesellschaft

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Kurzbeschreibung des Verlags:

Nur scheinbar folgen die zwischen Realität und Traum oszillierenden Aufzeichnungen ihrer äußeren Chronologie, beginnend im November 2020 in Wien, sogleich nämlich emanzipiert sich der Text, führt zu einer tieferen Ebene in ein fantastisches Uhrwerk, dessen Zeiger stillstehen: Wir folgen der Erzählerin auf Spaziergänge im menschenleeren Prater und flanieren durch die nächtliche, gesperrte Stadt, genaue Beobachtungen wechseln sich ab mit kleinen scharfen Sequenzen und lyrischen Passagen. In welchem Paradies lebten wir – aus heutiger Perspektive betrachtet – und was wird im Sommer sein?

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FALTER-Rezension

Das Buch der Stunde zur Corona-Pandemie hat die österreichische Schriftstellerin Verena Stauffer nicht geschrieben, obwohl "Geschlossene Gesellschaft" die "Kronenkrankheit", wie das pandemische Übel genannt wird, zum zentralen Thema hat. Es ist erschreckend, über die Gegenwart zu lesen, die uns allen in den Knochen steckt, schlimmer noch: die sich etwa neun Monate nach der Niederschrift nur umso schrecklicher darstellt.

Benjamin von Stuckrad-Barre gab im Falter-Interview den Ratschlag, in der Krise nicht über die Krise zu schreiben. Wer im vierten Lockdown dennoch Gusto auf einen Roman über Lockdown zwei und drei hat, liest sprachlich und stilistisch sehr schöne Tagebucheinträge einer Ich-Erzählerin, die frappant an die Autorin erinnert. Sie erledigt Online-Bestellungen (drei Matratzen!), sinniert über ihre Reisen nach Russland oder trifft "frischgetestet" endlich wieder Freunde.

Sebastian Gilli in Falter 48/2021 vom 03.12.2021 (S. 36)

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Produktdetails
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ISBN 9783627002923
Erscheinungsdatum 26.08.2021
Umfang 160 Seiten
Genre Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Format Hardcover
Verlag Frankfurter Verlagsanstalt
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